Wirtschaft : Tesa AG: Beiersdorf verdient mit Klebstoff gut

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Tesa, die Klebstoff-Sparte der Beiersdorf AG, Hamburg, wird am 1. April 2001 als Tesa AG ihre eigenständige Tätigkeit aufnehmen. Schon zur Jahresmitte 2000 seien die eigenständigen regionalen Organisationsstrukturen geschaffen worden, die die Vertriebsaktivitäten von den Beiersdorf-Tochtergesellschaften übernommen haben, sagte Tesa-Chef Dieter Steinmeyer. Seit dem 1. Januar 2001 würden sämtliche Tesa-Geschäftsaktivitäten in einem eigenen Buchungskreis dargestellt. Mit dem Auftritt als selbstständige AG sieht sich Tesa gegenüber ihren Abnehmern aus der Industrie besser positioniert.

Die hohen Aufwendungen für die Entwicklung neuer Produkte rund um das Kleben machen sich für Tesa bezahlt. Vor allem dank der guten Industriekonjunktur und florierender Auslandsgeschäfte konnte der Umsatz 2000 erstmals seit längerem wieder deutlich gesteigert werden. Mit einem Betriebsergebnis von 61 Millionen Mark (plus 15 Prozent) erreichte Tesa zudem das bislang bestes Ergebnis.

Auch für 2001 wird ein Umsatzanstieg von fünf Prozent und ein überproportionaler Ergebniszuwachs angepeilt, sagte Steinmeyer. Die entscheidenden Impulse kamen von ausländischen Märkten. Während das Deutschland-Geschäft knapp unter dem Vorjahresniveau blieb, legte der Umsatz im übrigen Europa um sechs Prozent, in Nordamerika (15 Prozent) und Asien (17 Prozent) sogar noch deutlicher zu. Insgesamt lag der Tesa-Umsatz 2000 mit 1,3 Milliarden Mark um 6,4 Prozent über Vorjahr.

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