Wirtschaft : Tesa trübt das Bild von Beiersdorf

Sanierung der Sparte belastet ansonsten strahlendes Ergebnis HAMBURG (rtr).Der Beiersdorf-Konzern hat 1997 wegen hoher Sanierungskosten für die Sparte Tesa deutlich weniger verdient als im Vorjahr.Der Überschuß sei um 40 Prozent auf 140,3 Mill.DM gesunken, teilte der Medizin- und Kosmetikhersteller am Donnerstag mit.Ohne die außerordentlichen Belastungen durch Tesa wäre demnach ein Rekordgewinn von 234,1 Mill.DM entstanden.Den Umsatz habe der Konzern um 8,8 Prozent auf 6,29 Mrd.DM ausgebaut.Vor allem im Ausland sei ein kräftiger Zuwachs verbucht worden.Ein Teil des Umsatzwachstums sei allerdings auf Wechselkursveränderungen zurückzuführen.Ohne diese Effekte wäre der Konzernumsatz den Angaben zufolge um 5,7 Prozent geklettert.Die Sanierung von Tesa verläuft nach den Worten eines Konzernsprechers erfolgreicher als erwartet.Statt erst 1999 habe Tesa bereits im vergangenen Jahr die Verlustzone verlassen.Im Umsatz habe der Bereich 5,9 Prozent zugelegt, wobei besonders das internationale Geschäft ausgebaut worden sei.Das wachsende Verbrauchergeschäft der Sparte werde künftig von einer gemeinsamen Vertriebs-organisation betreut.Dies werde die Vertriebskraft des Konzerns weltweit stärken.Im Kosmetikbereich legte Beiersdorf 11,3 Prozent beim Umsatz zu.Besonders erfolgreich war die Marke Nivea, die allein 2,6 Mrd.DM Umsatz erwirtschaftete.Der Medizinbereich mit einem Umsatzplus von sechs Prozent sei vom Geschäft in Deutschland gebremst worden.International habe die Sparte zweistellig zugelegt.Insgesamt erzielte Beiersdorf zwei Drittel des Umsatzes im Ausland.Angst vor Einbußen durch die Wirtschaftskrise in Südostasien hat der Konzern den Angaben eines Sprechers zufolge nicht.In der Region würden nur drei bis vier Prozent des Umsatzes erzielt, so daß der Einfluß auf das Gesamtgeschäft gering sei.Zudem stiegen die Verbraucher in Krisenzeiten vermutlich eher von Luxusprodukten auf die günstigere Beiersdorf-Kosmetik um.Für das laufende Jahr plant Beiersdorf den Angaben zufolge wieder einen Jahresgewinn, der an die Ergebnisentwicklung vor der Tesa-Sanierung anschließen werde.Berlin (alö).Das Beratungs- und Bildungsbüro Berlin bietet für Sozialhilfeempfänger Weiterbildungen an.Sozialhilfeempfänger ohne abgeschlossene Berufsausbildung haben die Möglichkeit, an einer Fortbildung zum Haustechniker teilzunehmen.Interessierte können sich bis zum 15.März 1998 anmelden, die Teilnahme ist unentgeltlich.Die Fortbildung dauert bis zum 9.September 1999.Für diejenigen, die sich selbständig machen wollen, wird eine "Gründungswerkstatt" angeboten.Sie findet vom 2.März bis zum 31.August 1998 statt, die Teilnahme ist kostenlos.Ebenfalls für Sozialhilfeempfänger beginnt im April 1998 eine einjährige Fortbildung zum Möbelservice-Techniker.Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldeunterlagen sind erhältlich beim Beratungs- und Bildungsbüro Berlin, Neue Grottkauer Straße 5, 12619 Berlin, Telefonnummer 56841260.

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