Wirtschaft : Teure Dresdner Bank

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Die Dresdner Bank ist für die Allianz eine schwere Belastung. Seit dem Kauf der Großbank vor rund drei Jahren für 24 Milliarden Euro haben sich die VorsteuerVerluste des Instituts auf mittlerweile fast vier Milliarden Euro summiert. Allein im vergangenen Jahr sind knapp 2,9 Milliarden Euro dazugekommen, fast anderthalb Mal so viel wie 2001. Wie lange die Geduld von Allianz-Chef Michael Diekmann noch reicht, ist offen. Zumindest für die Investment-Sparte der Dresdner Bank gibt es nur noch eine Bestandsgarantie bis Sommer 2005. Vor allem um den Vertrieb zu stärken, hatte Diekmanns Vorgänger Henning Schulte-Noelle die Dresdner Bank gekauft, nachdem zuvor die Fusion von Deutscher und Dresdner Bank geplatzt war. Immerhin konnte im eigentlichen Bankgeschäft der Verlust im vergangenen Jahr von 2,2 Milliarden auf 304 Millionen Euro gedrückt werden. ro

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