TEURE SCHNÄPPCHEN : Was ein Ein-Euro-Handy wirklich kostet

Man sieht sie überall: die Lockangebote für Handys zum Preis von einem oder gar null Euro. Tatsächlich kostet ein aktuelles Handy deutlich mehr. Der Mobilfunkanbieter subventioniert jedoch das Gerät, um einen Kunden langfristig über einen Vertrag an sich zu binden. Auch wenn der Kunde so die Anschaffungskosten spart, macht er damit oft ein schlechtes Geschäft – dann nämlich, wenn er über die Laufzeit hinweg mehr Geld für die monatliche Grundgebühr und hohe Gesprächspreise bezahlt, als er für das Handy hätte ausgeben müssen. Seit es die Discounter im Mobilfunkmarkt gibt, lohnt sich der Vergleich der Gesamtkosten. Die Discounter bieten zwar wenig Service und keine hochwertigen Handys, dafür aber niedrige Tarife ohne Vertragsbindung. Die Beispielrechnung in der Tabelle unten zeigt, dass es bei T-Mobile, Vodafone und E-Plus im eigenen Netz jeweils mindestens ein alternatives Tarifangebot gibt, bei dem es günstiger ist, das Handy von Sony-Ericsson für 261,90 Euro im Internet zu kaufen, als es mit Vertrag fast geschenkt zu nehmen. Verglichen wurden dabei die Gesamtkosten, die entstehen, wenn ein Kunde 100 Minuten im Monat telefoniert und 25 SMS verschickt. vis

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