Wirtschaft : Teures Prestige

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Nach der Wende sollte Berlins neue Mitte am Potsdamer Platz entstehen, der im Kalten Krieg zur Brachfläche geworden war. Für den Start brauchte die Hauptstadt Investoren, die bereit waren, Milliarden als Signal für einen Neuanfang zu investieren. Der frühere Daimler-Chef Edzard Reuter, Sohn des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Ernst Reuter, nahm den Autokonzern in die Pflicht und investierte rund zwei Milliarden Euro am Potsdamer Platz. Sony verbaute rund 750 Millionen Euro für seine Europa-Zentrale, der Gründer des Einzelhandelskonzerns Metro, Otto Beisheim, investierte 460 Millionen Euro. Weitere Investoren waren ABB und Roland Ernst. Tsp

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