Ticker : Die aktuellesten Streik-Meldungen

11:06 Uhr - Streik am Freitag noch offen


Der bundesweite Lokführerstreik hat am Morgen den regionalen Bahnverkehr vor allem in Ostdeutschland stark behindert. Wie angekündigt beendete die Lokführergewerkschaft GDL ihren Ausstand um elf Uhr. Ob sie auch am Freitag zu Streiks aufruft, wollte die Gewerkschaft am Nachmittag mitteilen. Die Bahn erwartet, dass sie am frühen Abend wieder "das volle Programm" fahren kann. Erhebliche Beeinträchtigungen durch den Streik gab es auch in Frankfurt/Main und in München. Trotz des Streiks seien insgesamt aber rund die Hälfte alles Regional und S-Bahnen gefahren, teilte die Bahn mit.

8:47 Uhr - Bahn: Im Schnitt die Hälfte aller Regional- und S-Bahnen fahren
Der Streik der Lokführer hat am Morgen nach Angaben der Bahn den Regional- und S-Bahn-Verkehr bundesweit erheblich beeinträchtigt. Durchschnittlich fuhren die Hälfte aller Züge, teilte die Bahn mit. Wie beim Streik am vergangenen Freitag fanden sich demnach deutlich weniger Reisende auf den Bahnhöfen ein. Viele Fahrgäste der Bahn seien offensichtlich auf andere Verkehrsmittel umgestiegen, teilte die Bahn weiter mit.

8:33 Uhr - Vor allem der Osten stark betroffen
Der bundesweite Lokführerstreik hat Morgen den regionalen Bahnverkehr vor allem in Ostdeutschland stark behindert. So seien in Mecklenburg-Vorpommern bis zu 80 Prozent der Nahverkehrszüge ausgefallen, sagte das für den Personenverkehr zuständige Vorstandsmitglied der Bahn, Karl-Friedrich Rausch. Ähnlich sehe es in Brandenburg aus. Die S-Bahnen in Berlin, Hamburg und Hannover fuhren nach Angaben Rauschs in den Innenstädten im 10-Minuten-Takt und in den Außenbezirken im 20-Minuten-Takt. Rausch erwartet, dass die Bahn am frühen Abend wieder "das volle Programm" fahren kann. Der Fernverkehr sei auch während des Streiks planmäßig und pünktlich unterwegs, sagte Rausch.

7:55 Uhr - Bahnstreik sorgt für Staus auf den Straßen
Der Streik der Lokführer am Morgen vielerorts für Staus auf den Straßen gesorgt. Rund um Hannover, im Rhein-Ruhr-Gebiet und in München gebe es zum Teil "heftige Staus", sagte eine Sprecherin des ADAC im Fernsehsender N-TV. Auch in Rostock, Hamburg und Berlin staue sich der Verkehr. Viele Pendler wählten angesichts der Störungen im Bahn- und S-Bahn-Verkehr das Auto, um zur Arbeit zu kommen. Der für den Personenverkehr zuständige Bahn-Vorstand Karl-Friedrich Rausch sagte N-TV, der "Höhepunkt" des Streiks sei zur morgendlichen Stoßzeit erreicht. Die Auswirkungen würden nun im Laufe des Tages "nicht noch schärfer werden".

4:04 Uhr - Die Lokführer-Streiks bei der Bahn planmäßig begonnen
"Seit zwei Uhr haben nahezu alle streikfähigen Lokführer die Arbeit niedergelegt", sagte Sven Grünwoldt, Sprecher der Lokführergewerkschaft GDL. Bahnkunden müssen sich auf Zugausfälle und massive Verspätungen einstellen. Die Lokführer wollen am Donnerstag bis elf Uhr bundesweit den Regional- und Nahverkehr einschließlich der S-Bahnen bestreiken. Im festgefahrenen Tarifstreit hatte die GDL zuvor das Angebot der Bahn von Montag zurückgewiesen. Hauptstreitpunkt ist ein separater Tarifvertrag für die Lokführer, den die Bahn ablehnt. (mit AFP/dpa/ddp)

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