Wirtschaft : Tipps, die Ihnen bei Fragen und im Notfall weiterhelfen

Wann sollten Sie misstrauisch werden? Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel warnt, mit Anbietern Geldgeschäfte zu machen, die

keine aussagekräftigen Informationen zur Verfügung stellen

Sie unaufgefordert anrufen

Ihnen ungewöhnlich hohe Renditen versprechen

Sie mit einem angeblich exklusiven Geschäft locken

aber Schwierigkeiten haben, das Produkt genau zu erklären.

Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie der Finanzberater unter Zeitdruck setzt, weil das angeblich so attraktive Geschäft keinen Aufschub duldet.

Anleger, die sich weiter informieren möchten, können sich an verschiedene Stellen wenden. So bietet das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel die mehrseitige Broschüre "Geldanlage in Aktien, Renten und Derivaten: Wie Sie sich vor unseriösen Geschäftsmethoden schützen können" an. Sie kann bestellt werden beim Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Lurgiallee 12, 60439 Frankfurt am Main; Tel.: 069/95952-0 Fax: 069/95952-123 E-Mail: mail@bawe.de. Sie kann auch im Internet gelesen und heruntergeladen werden ( http://www.bawe.de ) oder per Faxabruf zum reinen Telefontarif (069/95952-270) abgerufen werden.

Schon ein Klassiker ist die von der Verbraucher-Zentrale Berlin herausgegebene Horror-Liste der unseriösen Geldanlagen ("Schwarze Liste"). Die "Liste der unseriösen Geldanlage-Angebote" wird jedoch zur Zeit neu bearbeitet (Verbraucher-Zentrale Berlin, Bayreuther Straße 40, 10787 Berlin, Tel. 030/21485-0).

Eine Orientierungshilfe bietet auch die Stiftung Warentest an. Die neunseitige Warnliste "Angebote des grauen Kapitalmarktes" kann per Faxabruf bezogen werden: 01905/100108-614 (1,21 DM pro Minute). Weitere Warnlisten können zum selben Preis auch zu folgenden Themen empfangen werden: Time-sharing: 01905/100108-610 und unseriöse Gewinnspielwerbung: 01905/100108-613.

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