TIPPS ZUR AUSWAHL SERIÖSER ORGANISATIONEN : Spenden, aber richtig!

FINANZAMT UND STEUERN

Die Anerkennung eines Vereins als „gemeinnützig“ sagt noch nichts über dessen Seriosität aus. Für die Erstbescheinigung vom Finanzamt reicht eine selbst geschriebene, gemeinnützige Satzung. Erst Jahre später folgt die „Basisprüfung“. Für den Spender ist es einerlei: Er spart durch seine Spende an eine gemeinnützige Einrichtung Steuern.

VOR ORT HELFEN

Lokale Fördervereine für Kinder oder Sport oder von Kirchen setzen Spenden oft gut und richtig ein. Und: Vereinsvorstände kann man direkt und persönlich auf den Einsatz der Mittel ansprechen.

CHARITY-WATCH EINSEHEN

Ein kritischer Beobachter der Spenden-Landschaft ist www.charitywatch.de. Verantwortlich ist der Wirtschaftsjournalist und gelernte Banker Stefan Loipfinger.

DZI und ADL FRAGEN

Beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) erfährt der Spender, ob ein Verein ein Siegel hat – davon gibt es 250 – und vor welchen Organisationen gewarnt wird. www.dzi.de Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADL) des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in Trier hat 45 Sammlungsverbote verhängt und Warnungen ausgesprochen. Auch das hilft beim Aussortieren schwarzer Schafe. www.www.add.rlp.de

BEIM SPENDENRAT ANFRAGEN

Die Mitglieder des Branchenverbandes der Gemeinnützigen, des Deutschen Spendenrats, verpflichten sich, transparente Jahresberichte vorzulegen, sie verzichten auf den Verkauf von Spenderadressen und sittenwidrige Werbung. www.spendenrat.de

VORSICHT BEI DRÜCKERN

Ein sicheres Indiz für unseriöse Spendenwerber sind Drücken und Drängen: Wer auf die Tränendrüse drückt, reißerische Fotos mit unterernährten Kindern oder geprügelten Tieren verschickt, hat keine Spende verdient. ball

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