Top-Jobs : US-Banken scharf auf Ackermann

Der Deutsche Bank-Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann zählt laut einem US-Medienbericht zu den Kandidaten für den Chefsessel bei den beiden amerikanischen Banken Citigroup und Merrill Lynch. Ackermann will spätestens 2010 abtreten.

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Geht er oder nicht? Citigroup und Merrill Lynch haben offenbar Interesse an Josef Ackermann. -Foto: ddp

New York/FrankfurtDie beiden krisengeschüttelten Institute hätten dieselben fünf Kandidaten im Visier, berichtete der Wirtschafts-Fernsehsender CNBC. Dazu zähle auch der gebürtige Schweizer Ackermann.

Die Deutsche Bank wollte dies nicht kommentieren. Ein Sprecher sagte auf Anfrage nur: "Zu Gerüchten nehmen wir keine Stellung". Ackermann hatte Ende Januar im Interview mit dem "Spiegel" gesagt, dass er spätestens 2010 abtreten will. Nach seiner Amtszeit wolle er Erfahrungen weitergeben, an der Universität oder im gesellschaftlichen Bereich.

Weitere Kandidaten

Außerdem im Gespräch für die beiden Chefposten sind dem TV-Bericht zufolge: Morgan Stanley-Chef John Mack, der Vorsitzende des Vermögensverwalters Black-Rock, Larry Fink, der Vorsitzende des Versicherungskonzerns AIG, Robert Willumstad, sowie der Chef des weltgrößten Börsenbetreibers NYSE Euronext, John Thain. Allerdings habe John Mack bereits abgewunken.

Citigroup-Chef Charles Prince und Merrill-Lynch-Boss Stan O'Neal hatten wegen milliardenschwerer Rekordabschreibungen im Zuge der Kreditkrise ihren Hut nehmen müssen. (mit dpa)

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