TRADITION OHNE ZUKUNFT : Die großen Pleiten im Handel

Nicht auf dem Zettel der Investoren stehen die 130 Praktiker- und Extra-Märkte, die jetzt all ihre Ware verkaufen müssen. Foto: dpa
Nicht auf dem Zettel der Investoren stehen die 130 Praktiker- und Extra-Märkte, die jetzt all ihre Ware verkaufen müssen. Foto:...Foto: dpa

Brinkmann



Das 1929 gegründete Hamburger Technik-Kaufhaus beantragt im April 2002 endgültig Insolvenz. Die Firma wird liquidiert. Bereits ein Jahr zuvor war die Brinkmann-Kette in die Insolvenz gegangen.



Hertie

Im Juli 2008 meldet die Warenhauskette wegen Finanzproblemen des britischen Haupteigentümers Insolvenz an. Mitte August 2009 schließen die letzten 20 Kaufhäuser. Die Firmengeschichte begann 1882.

Quelle

Dezember 2009: Beim Versandhändler gehen nach 82 Jahren die Lichter aus. Im Juni hatte der Arcandor-Konzern Insolvenz für sich und die Töchter Karstadt Warenhaus und Quelle beantragt. Quelle findet keinen Investor.

Schlecker

Für die ehemals größte deutsche Drogeriekette ist im Juni 2012 endgültig Schluss. Der monatelange Überlebenskampf nach dem Insolvenzantrag im Januar war vergebens. 25 000 Menschen verlieren ihren Arbeitsplatz.

Neckermann

Das insolvente Versandhaus wird im September 2012 geschlossen. 2000 Beschäftigte in Frankfurt am Main und Sachsen-Anhalt müssen gehen. Das Unternehmen war 1950

gegründet worden.dpa

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