Wirtschaft : Transrapid: Der lange Weg zum Erfolg

1979: Die Magnetschwebetechnik wird erstmals auf der Internationalen Verkehrsausstellung in Hamburg gezeigt.

1984: Die Versuchsstrecke im Emsland entsteht.

Dezember 1989: Die christlich-liberale Bundesregierung gibt Grünes Licht für den Bau einer Strecke zwischen den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn. Nach der Wiedervereinigung werden jedoch neue Strecken geprüft.

März 1994: Das Kabinett Kohl entscheidet sich für die Strecke Hamburg-Berlin.

Februar 1996: Der Bundesrechnungshof warnt vor Mehrkosten in Milliardenhöhe. Auch die Planungsgesellschaft revidiert ihre Kostenrechnung nach oben.

April 1997: Die Baukonzerne ziehen sich aus dem Projekt zurück.

Juni 1999: Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hält zwar an der Strecke Hamburg-Berlin fest, will aber nicht mehr Geld zur Verfügung stellen als die angesetzten 6,1 Milliarden Mark.

November 1999: China bekräftigt sein Interesse am Transrapid. Das Hersteller-Konsortium und Peking unterzeichnen eine Erklärung zur Zusammenarbeit.

05. Februar 2000: Bundesregierung, Bahn und Konsortium beschließen, die Trasse Berlin-Hamburg nicht zu bauen.

21. Januar 2001: China und das Transrapid-Konsortium einigen sich auf eine Transrapidstrecke in Schanghai.

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