Wirtschaft : Trinkwasser: Für Großkunden in Ostdeutschland teurer

Das Trinkwasser für Großkunden ist im vergangenen Jahr in Ostdeutschland teurer geworden. Im Durchschnitt legten die Preise um 1,5 Prozent zu, teilte der Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA) am Wochenende in Hannover mit. In Westdeutschland blieb der Preis der untersuchten 64 Städte im Durchschnitt zwar stabil, entwickelte sich aber in den einzelnen Orten sehr unterschiedlich. Nach der Untersuchung des Verbandes müssen Großkunden mit einer Abnahmemenge von zwischen 7500 und 100 000 Kubikmeter pro Jahr im Westen derzeit im Durchschnitt 2,99 Mark (1,52 Euro) je Kubikmeter zahlen. Im Osten liegen die Vergleichspreise bei 3,54 Mark. Mit knapp 16 Prozent hat der Wasserversorger in Zwickau die Preise in Ostdeutschland im vergangenen Jahr am stärksten angehoben. Dort kostet das Trinkwasser jetzt 3,63 Mark. Am günstigsten kommen die Unternehmen in Neubrandenburg mit zwei Mark weg.

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