Wirtschaft : Trotzdem ein Lichtblick für den Stella-Musical-Konzern - Arbeitsplätze werden nicht abgebaut

Für den zahlungsunfähigen Musical-Konzern Stella gibt es einen ersten Lichtblick. Der Insolvenzverwalter Jan Wilhelm sagte am Sonntag in Stuttgart, der Betrieb und die Arbeitsplätze könnten in kurzer Zeit gesichert werden. "Es ist erstaunlich, wie kampfbereit dieses Unternehmen ist", sagte er nach einer Betriebsversammlung am Stuttgarter Standort des Unterhaltungskonzerns. Einen Abbau der bundesweit 5000 Arbeitsplätze werde es nicht geben. Der Spielbetrieb werde aufrecht erhalten.

Stella-Chef Hemjö Klein bezifferte die Deckungslücke des Hamburger Konzerns auf knapp 30 Millionen Mark. Etwa vier Millionen fehlten beim laufenden Betrieb; 25 Millionen Mark würden für Investitionen in die Zukunft benötigt. Klein betonte, die Verhandlungen mit Investoren seien vielversprechend. Einzelheiten nannte er nicht. Sein Sanierungsplan sieht unter anderem Mitarbeiterbeteiligungen vor. Die Laufzeiten der Musicals sollen verkürzt und die Musical-Häuser künftig auch für andere Veranstaltungen genutzt werden. Geplant ist auch, die Vermarktung von Artikeln rund ums Musical anzukurbeln.

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