Wirtschaft : Übernahme der H&Q-Investmentgruppe für 1,35 Milliarden Dollar soll Investmentbankgeschäft stärken

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Mit der Übernahme der Investmentgruppe Hambrecht & Quist Group hofft die Chase Manhattan Corporation ein wichtiges strategische Ziel zu erreichen: die Ausweitung des lukrativen Investmentbankgeschäfts. Chase lässt sich den jetzt bekannt gegebenen Kauf 1,35 Milliarden Dollar kosten. Spekulationen über eine mögliche Akquisition des kalifornischen Instituts durch Amerikas drittgrößte Geschäftsbank kursierten seit Wochen in der Branche. Als mögliche Kandidaten galten jedoch Merrill Lynch und Goldman Sachs. Chase, sagen Analysten, brauche eine starke Präsenz im Investmentbanking, um mit Citigroup und Merrill Lynch mithalten zu können. Chases Investmentbankbereich wird aber auch nach der Einverleibung von H & Q relativ klein sein, so dass mit weiteren Zukäufen zu rechnen ist. H & Q brachte es im Geschäftsjahr 1998 auf 373 Millionen Dollar Umsatz bei einem Aktivvermögen von 607 Millionen Dollar. Chase erwirtschaftete 18,7 Milliarden Dollar Umsatz und verfügt über Aktiva in Höhe von 365,9 Milliarden Dollar.

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