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Übernahme durch Hellweg-Gruppe gescheitert : 73 Max-Bahr-Märkte werden einzeln verkauft

Die Übernahme der letzten Max-Bahr-Märkte ist gescheitert. Der Insolvenzverwalter will die insgesamt 73 Baumärkte von Max Bahr nun einzeln verkaufen.

Die Übernahme der letzten Max-Bahr-Märkte ist gescheitert.
Die Übernahme der letzten Max-Bahr-Märkte ist gescheitert.Foto: dpa

Die Übernahme der insolventen Baumarktkette Max Bahr mit 3600 Beschäftigten ist gescheitert. Der Dortmunder Konkurrent Hellweg habe sich nicht mit der Royal Bank of Scottland, dem Hauptvermieter von 66 Baumärkten, geeinigt, teilte der Insolvenzverwalter am Freitag mit und bestätigte damit Informationen der Nachrichtenagentur Reuters. Die Gläubiger des einstigen Aushängeschilds des Praktiker-Konzerns hatten Hellweg bis Freitag Zeit gegeben, sich mit der RBS zu einigen. Praktiker hatte im Juli bereits Insolvenz angemeldet und Max Bahr mit in die Pleite gerissen.

Der Insolvenzverwalter will die insgesamt 73 Baumärkte von Max Bahr nun einzeln verkaufen. Dazu lägen bereits konkrete Interessenbekundungen von namhaften Unternehmen aus der deutschen Baumarktbranche für zahlreiche Standorte vor. (Reuters)

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