Übernahme : Etliche Plus-Märkte sollen geschlossen werden

Voraussetzung für die Übernahme des Plus-Filialnetzes an Edeka ist der Verkauf einer kleineren Anzahl der Märkte. Nun scheint ein Käufer gefunden zu sein: Den Großteil der 378 zum Verkauf stehenden Supermärkte übernimmt die Kölner Rewe-Gruppe. Einige Läden müssen aber geschlossen werden.

Edeka
Übernahme-Poker: Fünf Konzerne teilen sich künftig Plus-Filialnetz. -Foto: dpa

MünchenIn den Verhandlungen um den Verkauf von 378 Plus-Märkten ist nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag) eine Vorentscheidung gefallen. Die Kölner Rewe-Gruppe soll den Großteil der vom Familienunternehmen Tengelmann angebotenen Läden übernehmen. Ein kleineres Paket gehe an die Discountkette Netto Stavenhagen, einen Ableger des dänischen Unternehmens Dansk Supermarked, der in Deutschland bereits etwa 260 Läden betreibt. Darüber hinaus werden den Angaben zufolge zwei regional tätige Ketten Plus-Märkte erwerben.

Für eine zweistellige Zahl von Standorten hat sich laut "SZ" kein Interessent gefunden. Diese Läden würden voraussichtlich geschlossen. Der Verkauf der 378 Plus-Märkte ist die Voraussetzung dafür, dass das Kartellamt den im Frühjahr zunächst untersagten Verkauf der übrigen 2500 Plus-Märkte an den größten deutschen Lebensmittelhändler Edeka genehmigt. (nis/AFP)

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