Wirtschaft : Umsatz steigt im 1. Quartal auf 8,6 Millionen Euro

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Integration von neuen Partnern verursacht allerding höhere Fehlbeträgepet

Das Berliner Multimedia-Unternehmen Pixelpark AG verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 1999/2000 (1. Juli bis 30. September) ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von minus 3,3 Millionen Euro gegenüber minus 361 000 Euro im Vorjahresquartal. Gleichzeitig stieg der Konzernumsatz zwischen Juli und September 1999 um 160 Prozent von 3,304 Millionen Euro auf 8,6 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 150 auf 350 mehr als verdoppelt, teilte die Pixelpark AG am Montag in Berlin mit.

Das Unternehmen begründete den hohen Verlust unter anderem damit, dass Pixelpark im Juli mit der Furrer & Partner AG, Zürich, sowie dem in Österreich ansässigen New Media Dienstleister "Use it!" zwei neue Firmen integriert habe. Darüber hinaus sei Anfang Juli eine neue Dependance in London eröffnet worden. Ohne die neuen Beteiligungen läge der Umsatz laut Angaben von Pixelpark bei 7,5 Millionen Euro und damit noch immer 125 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Als weiteren Grund für die hohen Verluste nannte die Pixelpark AG einmalige Marketing- und PR-Aufwendungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro sowie zusätzlichen Kosten für die Vorbereitung des Börsengangs in Höhe von 2,2 Millionen Euro. Im zweiten Quartal werde das Ergebnis vorausichtlich nochmals mit rund 2,5 Millionen Euro aus dem Börsengang belastet. Erst am 4. Oktober war die Pixelpark erfolgreich am Neuen Markt gestartet.

Das Multimedia-Unternehmen erzielte im ersten Quartal allein mit den zehn größten Kunden - darunter die West LB, die Conrad Elektronik GmbH und die Bertelsmann AG - einen Umsatz von 3,2 Millionen Euro. Das entspricht 37 Prozent des Gesamtumsatzes.

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