Wirtschaft : Umsatzrückgang bei Hoechst

Konzernumbau drückt das Ergebnis FRANKFURT (Reuters).Der Frankfurter Hoechst-Konzern will im Zuge des geplanten Ausstiegs aus dem Industriegeschäft die beiden Töchter Celanese und Ticona gemeinsam an die Börse bringen.Der Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest, erklärte der Konzern.In der Gesellschaft Celanese hatte Hoechst 1997 sein Geschäft mit organischen Grundchemikalien zusammengefaßt, Ticona umfaßt das Geschäft mit technischen Kunststoffen.Hoechst hatte im März angekündigt, daß bei Celanese 1998 mit Einbußen zu rechnen sei.Ticona legte dagegen im ersten Quartal kräftig zu.Der Hoechst-Konzernumbau schlug sich im ersten Quartal 1998 in sinkendem Umsatz und Betriebsgewinn nieder.Durch den Verkauf zahlreicher Geschäftsbereiche sank der Quartalsumsatz um 17 Prozent auf 11,3 (13,2) Mrd.DM.Die Kosten für die Neuordnung von 259 Mill.DM drückten das Betriebsergebnis um 14 Prozent auf 888 Mill.DM, vergleichbar gerechnet lag es auf Vorjahreshöhe.Der Konzerngewinn betrug fast unverändert 360 (359) Mill.DM.Die Hoechst-Aktie legte um 1,01 auf 73,40 DM zu.1998 will Hoechst bei vergleichbarem Betriebsgewinn das Vorjahresniveau von 3,65 Mrd.DM erreichen.

Mehr lesen? Jetzt gratis E-Paper testen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar