Umsatzsteigerung : Blendende Geschäfte bei Scania

Der Nutzfahrzeughersteller Scania hat eine überzeugende Bilanz vorgelegt. Vor allem das Geschäft in Ost- und Mitteleuropa läuft gut für die Schweden. Die Jahresproduktion wurde um ein Viertel erhöht.

Stockholm - Scania hat im ersten Quartal 2007 vor allem dank der starken Nachfrage aus Mittel- und Osteuropa deutlich zugelegt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich von 17,2 Milliarden schwedischen Kronen auf 19,1 Milliarden Kronen (2,84 Mrd Euro).

Das operative Ergebnis kletterte von 2,1 Milliarden auf 3,0 Milliarden Kronen. Unter dem Strich verdienten die Schweden 2,08 Milliarden Kronen nach 1,4 Milliarden im Vorjahreszeitraum.

100.000 Fahrzeuge in 2009 angepeilt

Die Auftragsbücher waren in den ersten drei Monaten gut gefüllt. Der Auftragseingang legte von 19,0 Milliarden auf 27,6 Milliarden Kronen zu. Um die Nachfrage zu befriedigen, hatte Scania zuletzt die Kapazitäten um ein Viertel auf eine Jahresproduktion von 80.000 Fahrzeuge hochgefahren. Im kommenden Jahr soll die Fertigung auf 90.000 Einheiten steigen, gegen Ende 2009 will Scania dann die Marke von 100.000 Fahrzeugen im Jahr knacken.

Ausgeliefert wurden in der Berichtszeit 17.583 Fahrzeuge, ein Plus von 14 Prozent, sagte Scania-Chef Leif Ostling. Davon entfielen 15 948 auf Schwer-Lkw und 1635 auf Bus-Chassis. Gemessen an den Gesamtauslieferungen der Branche im ersten Quartal schätzt Scania seinen Marktanteil bei Schwer-Lkw in Westeuropa auf rund 14 Prozent. (tso/dpa)

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