Wirtschaft : UMTS-Auktionen: Die Bewerber und ihre Chancen - Telekom, Mobilcom und Mannesmann sind die Favoriten

Folgende Firmen steigern um die begehrten UMTS-Lizenzen

Deutsche Telekom: Die Mobilfunktochter T-Mobil (D1) ist der einzige rein deutsche Bewerber. Das Unternehmen hatte in Großbritannien über die Tochterfirma One2One eine Lizenz ersteigert, war in Spanien aber leer ausgegangen.

Mannesmann Mobilfunk: Eine UMTS-Lizenz ist für den deutschen Marktführer (D2) ein Muss. Seit der Übernahme von Mannesmann durch Vodafone gibt es kaum Zweifel, dass sich der Bewerber durchsetzen wird. Vodafone ist bereits in Spanien und Großbritannien dabei.

Mobilcom: Die Schleswiger haben mit France Télécom einen starken Partner. Bei der UMTS-Vergabe waren die Franzosen bislang wenig erfolgreich, kamen in Großbritannien durch den Kauf von Orange aber doch noch zum Zuge.

E-Plus/Hutchison: Als aussichtsreicher Anwärter gilt auch die niederländisch-asiatische Allianz. E-Plus ist eine Tochter der KPN. Mit im Boot sitzt NTT DoCoMo aus Japan.

Viag Interkom: Hauptaktionäre des E2-Netz-Betreibers sind der Energiekonzern Eon und die British Telecom (BT). Um den Anschluss an die Zukunft zu behalten, kann sich BT keinen Flop leisten.

Debitel: Der größte netzunabhängige deutsche Mobilfunkbetreiber gilt als Außenseiter - es fehlt ein Partner.

G3: Als ein reiner Zählkandidat wird G3 betrachtet. Nach dem Rückzug des britischen Mobilfunkers Orange besteht die Gruppe noch aus der spanischen Telefónica und der finnischen Sonera.

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