Wirtschaft : UMTS-Versteigerung: Wissenswertes zur Auktion

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Was ist UMTS? UMTS steht für Universales Mobiles Telekommunikationssystem. Der neue Mobilfunkstandard soll eine deutlich schnellere Datenübertragung mit dem Handy ermöglichen. Experten erwarten, dass in Europa ab Ende 2002 die ersten UMTS-Netze starten.

Was wird versteigert? Im ersten Auktionsabschnitt kommen zwölf Frequenzpakete unter den Hammer. Um eine UMTS-Lizenz zu erhalten, muss ein Bieter mindestens zwei, darf aber höchstens drei Pakete erwerben. Bei zwölf Frequenzblöcken können vier, fünf oder sechs Lizenzen herauskommen. In einem zweiten Abschnitt werden zusätzliche Frequenzen versteigert, deren Kapazität nicht für eine Lizenz ausreicht.

Wie wird geboten? Die Bieter müssen in jeder Runde mindestens zehn Prozent mehr bieten, als das bestehende Höchstgebot. Diese Mindestzulage kann im Verlauf der Auktion gesenkt werden. Wer auf einem Block bereits ein Höchstgebot abgegeben hat, behält sein Bietrecht auch ohne dieses Gebot zu erhöhen. Bei gleichen Höchstgeboten setzt sich der Schnellere durch.

Wann endet die Versteigerung? Einen Termin gibt es nicht. Die Auktion endet, wenn für keinen der zwölf Frequenzblöcke mehr neue Gebote eingehen.

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