Wirtschaft : United Internet: Nicht mehr umsonst

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United Internet beweist, dass man mit dem neuen Medium gutes Geld verdienen kann. Der Internetdienstleister konnte 2002 Umsatz und Gewinn deutlich steigern und gehörte zu den wenigen Gewinnern am Neuen Markt. Vorher musste sich Vorstandschef Ralph Dommermuth allerdings von einigem Ballast befreien. Der Gründer verkaufte seine verlustreichen Beteiligungen an mehreren Internetfirmen und baute das Unternehmen konsequent zum Anbieter technischer Internetdienstleistungen um. Jetzt macht United Internet über seine Tochterfirmen 1 & 1, Schlund & Partner und GMX mit schnellen Internetzugängen, der Speicherung von Webseiten oder der Einrichtung von Internetshops sein Geschäft. Sogar beim bislang kostenlosen EMail-Service entscheiden sich immer mehr Kunden, für Zusatzdienste wie einen integrierten Virenschutz zu bezahlen. Weil es so gut läuft, hat Dommermuth bereits angekündigt, seine Ziele für das kommende Jahr nach oben schrauben zu wollen. msh

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