Wirtschaft : Unruhen belasten die Märkte in Asien

Kaum Handel in Jakarta / Börsianer bleiben zuhause JAKARTA (rtr).Die Anleger in Asien haben sich aus Ungewißheit über die weitere Entwicklung in Indonesien zum Wochenende mit größeren Transaktionen zurückgehalten.Die Kursbarometer der meisten Handelsplätze verzeichneten am Freitag leichte Einbußen.An der Börse in Jakarta fand angesichts der Unruhen kaum Handel statt.Am stärksten gaben die Kurse in Südkorea nach, obwohl die Regierung Beschränkungen für Unternehmensbesitz durch ausländische Investoren aufhob.Händler sprachen von einer verspäteten Marktreaktion auf die Unruhen in Indonesien.Mittlerweile seien die Unruhen weitgehend in den Kursen einkalkuliert.Zwar zogen die Aktienkurse in der indonesischen Hauptstadt Jakarta um 0,55 Prozent an.Doch erreichten die Umsätze mit fünf Milliarden Rupien Schätzungen zufolge gerade einmal ein Prozent des üblichen Handelsvolumens.Viele Händler waren wegen der Unruhen gar nicht auf dem Parkett erschienen.Lediglich acht der rund 240 notierten Firmen wurden gehandelt.Vier gaben nach, vier legten zu.Die Banken blieben nach Angaben der Notenbank am Freitag geschlossen.Die Landeswährung Rupie wurde daher nicht gehandelt.Die Tokioter Börse schloß leicht im Minus.Der Nikkei-Index gab um 0,42 Prozent auf 15 242,86 Punkte nach.Fachleute erklärte, wegen der engen Handelsverflechtungen mit Indonesien dürfte der Yen unter erhöhten Druck kommen.Die japanische Devise gab am Freitag leicht nach.Für den Dollar mußten im Nachmittagshandel in Tokio leicht über 134 Yen gezahlt werden.Die Standardwerte in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul gaben um 2,79 Prozent nach.Das Kursbarometer zeigte zum Handelsschluß 352,83 Punkte an.Die Aktienkurse in Hongkong gaben um 0,56 Prozent nach.In Singapur legten die Standardwerte zwar um 1,56 Prozent zu.Innerhalb einer Woche haben sie allerdings 16 Prozent verloren.

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