Unterhaltung : PC-Spiele im Abwärtstrend

Online-Spiele und Handy-Games machen den klassischen Computerspielen auf dem PC schwer zu schaffen. Die Umsätze der beiden Genres erreichen bereits heute fast den PC-Spiele-Umsatz.

Spiele im Internet und auf dem Handy werden in den kommenden Jahren einer Studie zufolge immer beliebter und überholen die klassischen PC-Angebote. Vergangenes Jahr wurden europaweit mit Online-Spielen rund 1,2 Milliarden Dollar (rund 880 Millionen Euro) umgesetzt, bis zum Jahr 2011 dürften sich der Wert auf rund 3,6 Milliarden Dollar verdreifachen, wie aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers hervorgeht. Mit Handy-Spielen werden rund 1,4 Milliarden Dollar umgesetzt, in vier Jahren sollen es demnach 3,1 Milliarden Dollar sein.

Dann wären der Studie zufolge Spiele im Internet und auf dem Handy wichtiger als klassische PC-Spiele. Mit diesen werden heute 1,5 Milliarden Dollar umgesetzt. Laut der Studie dürfte dieser Wert auch bis 2011 gleich bleiben. Grund für den Boom der Online-Spiele ist vor allem, das immer mehr Menschen über den dafür nötigen schnellen Internet-Zugang verfügen. Der größte Umsatz dürfte aber weiterhin mit Videospielen für Konsolen gemacht werden. Von heute 5,3 Milliarden Dollar wird der Umsatz laut Studie bis 2011 auf 7,3 Milliarden Dollar steigen.

In Europa wird derzeit mit 2,8 Milliarden Dollar in Großbritannien am meisten mit Computerspielen umgesetzt. Dahinter folgt Deutschland mit 2,1 Milliarden Dollar und Frankreich mit 1,5 Milliarden Dollar. An der Konstellation dürfte sich der Studie zufolge bis 2011 nichts ändern. In Großbritannien dürfte der Markt im Jahresdurchschnitt aber um 11,2 Prozent wachsen, in Frankreich um 10,2 Prozent, während die Branche in Deutschland nur um jährlich 9,7 Prozent wächst. (mit AFP)

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