Wirtschaft : Unterirdischer Ölsee

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Nach den schlechten Erfahrungen der 70er Jahre hat Deutschland vorgesorgt und eine Notreserve an Öl und Ölprodukten angelegt. Zuständig für die Verwaltung ist der Erdölbevorratungsverband (EBV) in Hamburg. Mitglieder sind alle Firmen in Deutschland, die Öl importieren oder verarbeiten. Die Vorräte entsprechen dem Verbrauch von 90 Tagen . Sie lagern über das Bundesgebiet verteilt unterirdisch in Salzstöcken , die als große Becken fungieren, oder auch überirdisch in Öltanks . Über eine Freigabe entscheidet die Bundesregierung zusammen mit der Europäischen Union und der Internationalen Energieagentur (IEA). Voraussetzung ist, dass es auf den regulären Märkten nicht mehr ausreichend Öl und Benzin zu kaufen gibt. Die Vorräte werden an Unternehmen dann zu Marktpreisen verkauft. Die Einnahmen decken Kredite und Lagerkosten. Der Bund erhält kein Geld. hop

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