UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

DAIMLER/RENAULT/NISSAN

Entscheidung über Kooperation

Der französische Autobauer Renault mit seiner Tochter Nissan will Presseberichten zufolge bald über eine Dreierallianz mit dem Daimler-Konzern entscheiden. Renault habe für den 6. April eine außerordentliche Verwaltungsratssitzung anberaumt, berichtete die Zeitung „Le Figaro“. Dort könne eine Kooperation mit einer Überkreuzbeteiligung der Konzerne beschlossen werden. Die Allianz könnte noch im April den Aktionären von Renault und Daimler auf den Hauptversammlungen präsentiert werden. Ein Renault-Sprecher bestätigte „Gespräche“ mit Daimler. Die Franzosen hätten aber auch „mit anderen Herstellern“ Kontakt. Daimler sucht seit längerem einen Partner, um seine Position im Kleinwagensegment zu verbessern. AFP

SIEMENS

Weniger Aufträge erwartet

Der Elektrokonzern Siemens rechnet im zweiten Geschäftsquartal mit weniger Aufträgen als noch vor einem Jahr. Vor allem die sogenannten langzyklischen Geschäfte – Projekte mit langem Vorlauf – leiden nach wie vor unter den Folgen der Krise. Dank einer Erholung bei den kurzzyklischen Geschäften, wie etwa der Lichtsparte Osram, sei insgesamt aber mit einem besseren operativen Ergebnis der drei Sektoren Industrie, Energie und Gesundheit zu rechnen, sagte Finanzchef Joe Kaeser. Zudem wirke sich der Sparkurs in Vertrieb und Verwaltung positiv aus. dpa

DEUTSCHE BAHN

Konzern will 200 Dieselloks kaufen

Die Deutsche Bahn hat einen Auftrag zum Kauf von 200 Dieselloks für bis zu einer halben Milliarde Euro ausgeschrieben. Die Lokomotiven sollten nach der neuen Plattformstrategie sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr einsetzbar sein, teilte das Unternehmen mit. Die Loks müssten auch in Nachbarländern und in Italien fahren können. Sie sollen zwischen 2012 und 2014 auf die Schiene kommen. Als mögliche Lieferanten gelten Vossloh, Siemens, Bombardier sowie Voith. rtr

HENKEL

Werk in Kleve wird geschlossen

Der Klebstoffhersteller Henkel hat in der Wirtschaftskrise zahlreiche Fabriken rund um den Globus dichtgemacht. „Wir haben weltweit 30 Werke geschlossen in den letzten zwei Jahren“, sagte Klebstoff-Vorstand Thomas Geitnerchen. Die Zahl der Schließungen werde sich in diesem und im nächsten Jahr noch leicht erhöhen. Ende April werde wie angekündigt die Produktion im Werk Kleve am Niederrhein eingestellt. Kleve sei aber das einzige Werk in Deutschland, das auf der Schließungsliste stehe. dpa

WORLD OF MEDICINE AG

Weniger Gewinn mit Medizintechnik

Umsatz und Gewinn des Berliner Medizintechnikherstellers World of Medicine sind im Geschäftsjahr 2009 stark zurückgegangen. Der Erlös sank um 14 Prozent auf 31,8 Millionen Euro, der Gewinn schrumpfte von 3,6 Millionen auf 858 000 Euro. „Vor dem Hintergrund des unsicheren und schwierigen Marktumfeldes sowie der gezielten Investitionen in mehr Entwicklungsaktivitäten ist die Ergebnisentwicklung als zufriedenstellend zu bewerten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Wiest. Für 2010 und 2011 sei das Ziel ein Umsatzwachstum um rund fünf Prozent.jmi

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