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HEWLETT–PACKARD

Unter Schmiergeldverdacht

Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard ist in Deutschland unter Schmiergeldverdacht geraten. Russische Ermittler durchsuchten deswegen die Moskauer Niederlassung des Konzerns. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden habe dies beantragt, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag. Es bestehe der Verdacht, dass für einen Auftrag aus Russland etwa acht Millionen Euro Bestechung gezahlt wurden. Der Vertrag mit einem Gesamtvolumen von 35 Millionen Euro war nach Angaben der Ermittler im Jahr 2000 geschlossen und bis 2007 abgewickelt worden. HP bestätigte lediglich, dass es eine Untersuchung gebe. rtr

MAN

Ausbau in Brasilien

Der Nutzfahrzeug- und Dieselmotorenhersteller MAN baut sein Brasiliengeschäft weiter aus. Am Donnerstag nahm der Konzern im brasilianischen Werk Resende eine neue Fertigungslinie für Lastwagen in Betrieb, wie das Unternehmen mitteilte. Die Anlage habe eine jährliche Kapazität für die Montage von rund 5000 schweren Lastwagen. Insgesamt beziffert der Konzern die Ausgaben auf dem wichtigen Wachstumsmarkt auf knapp 100 Millionen Euro, rund 800 Arbeitsplätze sollen neu geschaffen werden. dpa

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