UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

DAIMLER

Russland ermittelt wegen Korruption Moskau - Drei Wochen nach einem millionenschweren Vergleich zwischen Daimler und US-Behörden in einer Schmiergeld-Affäre hat das russische Innenministerium eigene Ermittlungen aufgenommen. Man reagiere damit auf Presseberichte über mögliche Bestechung in Russland, teilte das Ministerium mit. Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International begrüßte den Schritt. Daimler hatte sich Anfang April in den USA der Bestechung in mindestens 22 Ländern, darunter Russland, schuldig bekannt. Gegen die Zahlung von 185 Millionen Dollar (rund 138 Mio Euro) wurden die Akten geschlossen. dpa

MICROSOFT

Windows 7 füllt weiter die Kasse

Das Betriebssystem Windows 7 sorgt auch im dritten Geschäftsquartal bei Microsoft für guten Umsatz. „Windows 7 ist weiterhin ein Wachstumsmotor“, sagte Finanzchef Peter Klein am Donnerstag in Redmond (Washington). Ein halbes Jahr nach dem Start laufe schon jeder zehnte Computer weltweit mit dem Betriebssystem. Und die Nachfrage sei anhaltend stark. Der Software-Konzern konnte seinen Gewinn im ersten Quartal binnen eines Jahres um 35 Prozent auf vier Milliarden Dollar hochschrauben. Die Erlöse kletterten um sechs Prozent auf 14,5 Milliarden Dollar. dpa

HEIDELBERGER DRUCK

Auftragseingang steigt wieder

Eine Erholung der Auftragslage lässt beim angeschlagenen Maschinenbauer Heidelberger Druck den Optimismus wachsen. Im abgelaufenen Quartal kletterte der Auftragseingang verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 678 Millionen Euro. Das Unternehmen bekräftigte sein Ziel, in dem im April begonnenen Geschäftsjahr zumindest auf operativer Basis eine schwarze Null zu erreichen, nachdem es das vergangene Jahr mit einem Betriebsverlust von 130 Millionen Euro abgeschlossen hatte. rtr

ERICSSON

Gewinn und Umsatz gehen zurück
  

Wegen zurückhaltender Investitionen der Mobilfunk-Betreiber ist der schwedische Netzausrüster Ericsson mit weniger Gewinn und Umsatz in das Jahr gestartet. Wie der weltweite Branchenführer am Freitag in Stockholm mitteilte, sank der Nettoertrag in Jahresfrist um 30 Prozent auf 1,3 Milliarden Kronen (134 Millionen Euro). Der Umsatz ging um neun Prozent auf 45,1 Milliarden Euro zurück. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal verminderte er sich um 23 Prozent.  dpa

UNICREDIT

Italienische Bank will SEB-Filialen
Die italienische Unicredit arbeitet mit Hochdruck an einem Angebot für das deutsche Filialgeschäft der schwedischen Bank SEB. Der Verwaltungsrat der italienischen Großbank habe sich bereits mit dem Thema beschäftigt, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ einen Unternehmenssprecher. Auch das „Handelsblatt“ berichtete über ein mögliches Angebot. Ein Unicredit-Sprecher wollte die Berichte nicht kommentieren. Laut „Handelsblatt“ will die Unicredit mehr als 500 Millionen Euro bieten. dpa

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