UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

DEUTSCHE BAHN

Konzern holt Auftrag in Schweden

Die Deutsche Bahn weitet ihr Geschäft in Schweden aus. Wie der bundeseigene Konzern mitteilte, bekam eine Tochter mit der schwedischen Staatsbahn als Partner den Zuschlag für den Betrieb eines Nahverkehrsnetzes im Norden des Landes. Der Vertrag läuft ab August für sechs Jahre und kann um fünf Jahre verlängert werden. Die Strecken führen in eine wichtige Erzabbauregion und teils nach Norwegen. Ende November hatte die Deutsche Bahn in Schweden eine erste Ausschreibung für S-Bahn-Verkehr in der Provinz Östergötland gewonnen. dpa

STIHL

Motorsägenhersteller verliert

Der Motorsägenhersteller Stihl ist vergleichsweise glimpflich durch das Krisenjahr 2009 gekommen. Der Umsatz gab im Jahresvergleich um knapp fünf Prozent auf rund 2,04 Milliarden Euro nach. Grund seien vor allem schwächere Verkäufe von Garten- und Forstgeräten gewesen, sagte das deutsche Unternehmen am Dienstag. Angaben zum Gewinn machte Stihl nicht. Die Mitarbeiterzahl sank um 5,2 Prozent auf 10 883 Beschäftigte. Für das laufende Jahr rechnet Stihl wieder mit einem anziehenden Geschäft. dpa

SOFTWARE AG

Computerkonzern wächst weiter

Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter, die Darmstädter Software AG, hat sich dank einer erstarkten IT-Nachfrage im ersten Quartal weiter erholt. Schon 2010 – ein Jahr früher als angestrebt – will das Unternehmen die Milliardengrenze beim Umsatz knacken. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres stieg der Umsatz der Software AG um 51 Prozent auf 250,3 Millionen Euro, der Gewinn wuchs um knapp neun Prozent auf 28 Millionen Euro. dpa

THYSSEN-KRUPP

Brüderle hofft auf Rüstungsauftrag

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp kann nach Einschätzung der Bundesregierung auf einen Milliarden-Rüstungsauftrag aus Brasilien hoffen. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sagte vor Gesprächen mit Regierungsvertretern in Brasilia: „Da geht es voran.“ Brasilien will im Ausland für rund 1,5 Milliarden Euro drei Fregatten kaufen. In ThyssenKrupp-Unternehmenskreisen wird die positive politische Einschätzung des Brasilien-Deals bestätigt. „Wir sind insgesamt optimistisch.“ dpa

WOOLWORTH

Kaufhaus droht das Aus

Dem Kaufhaus Woolworth droht das endgültige Aus. Der Streit zwischen Insolvenzverwalter Ottmar Hermann und dem Vermieter von 88 der 160 Woolworth-Häuser, dem Finanzinvestor Cerberus, eskaliert. Hermann wirft Cerberus vor, einen Verkauf an einen der von ihm ausgewählten drei Bieter zu blockieren, um selbst einen vierten Bewerber durchzusetzen. „Wenn Cerberus sich nicht in den nächsten Tagen entscheidet, muss der Insolvenzverwalter das Unternehmen liquidieren“, sagte ein Sprecher. Cerberus wollte sich nicht äußern. rtr

1 Kommentar

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben