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INTERSEROH

Recycling lohnt sich wieder

Der börsennotierte Kölner Rohstoffverwerter Interseroh, ein eigenständiges Unternehmen der Berliner Alba-Gruppe, hat im ersten Quartal des Jahres wieder Gewinn gemacht. Das Ergebnis vor Steuern stieg auf 7,0 Millionen Euro, nach einem Verlust von 9,8 Millionen im gleichen Vorjahresquartal. Man spüre eine deutlich wachsende Nachfrage nach Sekundärrohstoffen wie Altpapier, Schrotten und hochwertigen Altkunststoffen, teilte Interseroh am Montag mit. Der Umsatz stieg von knapp 259 Millionen Euro im ersten Quartal 2009 auf nun knapp 439 Millionen. kph

SUZUKI

VW-Partner verdient in Indien

Der japanische Volkswagen-Partner Suzuki hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Gewinnerwartungen übertroffen. Gründe waren vor allem die starke Nachfrage in Indien sowie Kostensenkungen. Wie die Suzuki Motor Corp. am Montag bekannt gab, stieg der Nettoertrag zum Bilanzstichtag 31. März um 5,4 Prozent auf 28,9 Milliarden Yen (248 Millionen Euro). Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 79,4 Milliarden Yen. Der Umsatz sank wegen geringerer Nachfrage in den USA und Europa um 17,8 Prozent auf 2,5 Billionen Yen. Volkswagen und Suzuki hatten Anfang Dezember eine strategische Partnerschaft vereinbart und sind jeweils am anderen Unternehmen beteiligt. dpa

BMW

Münchner verkaufen mehr als Audi

Die höhere Nachfrage nach Oberklasse-Autos beflügelt bei BMW weiter die Verkaufszahlen. Im April kletterte der weltweite Absatz des Münchner Konzerns, nach Angaben von Montag, um 14,6 Prozent auf 116 391 Fahrzeuge. Von der weiß-blauen Kernmarke BMW wurden 98 494 Wagen ausgeliefert, das sind 16,9 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Damit lagen die Münchner vor dem Ingolstädter Konkurrenten Audi, der im abgelaufenen Monat den Absatz auf 96 700 Fahrzeuge steigerte. Der Stuttgarter Rivale Mercedes hat noch keine weltweiten Zahlen für April vorgelegt. rtr

WOOLWORTH

Gläubiger stimmen Verkauf zu

Die Gläubiger von Woolworth haben dem Verkauf der insolventen Handelskette an eine Tengelmann-Holding zugestimmt. Das berichtete am Montag der Sprecher des Frankfurter Insolvenzverwalters Ottmar Hermann. Dieser informierte auch die Mitarbeiter über die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Insgesamt sind 4500 Beschäftigte betroffen. Ihre Verträge gelten unverändert weiter, sind aber auf ein Jahr befristet. Über den Kaufpreis machte der Insolvenzverwalter keine Angaben. dpa

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