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KARSTADT

Gericht verschiebt Termin

Das Essener Amtsgericht hat den Termin zur Bestätigung des Insolvenzplans der Warenhauskette Karstadt verschoben. Das Gericht will sich nun am 10. Juni mit dem Insolvenzfall befassen. Das Gericht begründete die Vertagung am Montag damit, dass die Voraussetzungen des Insolvenzplans noch nicht erfüllt seien. Grundlegende Bedingung sei der Abschluss eines Kaufvertrags. Der Insolvenzverwalter stehe noch in Verhandlungen, die er für aussichtsreich halte, erklärte das Gericht. Am vergangenen Freitag hatte der Gläubigerausschuss die Entscheidung über einen Investor für Karstadt auf den 7. Juni vertagt. dpa

NORD LB

Landesbank mit Ergebniseinbruch

Die Norddeutsche Landesbank (Nord LB) hat im Auftaktquartal 2010 einen Ergebniseinbruch verzeichnet. Unterm Strich sank das Ergebnis nach Steuern um fast 90 Prozent auf 29 Millionen Euro. Das teilte die Nord LB am Montag in Hannover mit. Vor einem Jahr habe die Bank deutlich von Kurserholungen in ihrem Wertpapierportfolio profitiert, nach einem drastischen Einbruch zu Beginn der Finanzkrise. Nun mache sich eine Normalisierung bemerkbar, hieß es. Die Nord LB bekräftigte ihre Prognose, im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. dpa

EADS

Hubschrauber machen Probleme

Die Bundeswehr hat den Flugbetrieb mit dem EADS-Transporthubschrauber NH90 wegen technischer Probleme eingeschränkt. Nach dem Ausfall eines Triebwerks bei einem australischen NH90 vermeide die Bundeswehr bestimmte Flugmanöver mit dem Hubschrauber, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Montag. Für den Hersteller EADS bedeutet dies einen neuen Rückschlag bei dem ohnehin um Jahre verspäteten Projekt mit einem Auftragsvolumen von mehr als vier Milliarden Euro. Wenn sich die Auslieferung verschiebt, muss EADS je Hubschrauber auf mehr als 30 Millionen Euro warten. rtr

KARMANN

Insolvenzverwalter will verkaufen

Auch nach dem Nein des Kartellamts zur Übernahme der Dachsparte des Autozulieferers Karmann durch Magna hält der Insolvenzverwalter an einem Verkauf fest. Noch gebe es Aufträge, es müsse also nicht von heute auf morgen ein neuer Investor gefunden werden, sagte ein Sprecher von Ottmar Hermann am Montag. Ein Verkauf der Dachsparte gewährleiste aber am ehesten den Fortbestand des Unternehmensteils und der rund 720 Arbeitsplätze. dpa

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