UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

STUDIO BABELSBERG

Eigene Stoffe sollen ins Kino kommen

Das börsennotierte Unternehmen Studio Babelsberg strebt für das laufende Jahr eine Dividende von zehn Cent an. „Das müsste das Ziel sein“, sagte Vorstandschef Carl Woebcken der „Wirtschaftswoche“. Insgesamt sei Studio Babelsberg 2010 „sehr gut gestartet“, sagte Woebcken. Er fügte hinzu: „Die Aussichten für das laufende Jahr sind nicht schlecht.“ Ob Studio Babelsberg auch für den Sommer und Herbst eine gute Auslastung erreiche, sei „im Moment noch nicht definitiv festzustellen“, sagte der Vorstandschef. Künftig wolle sich das Unternehmen „stärker als Produzent und weniger als Produktionsdienstleister für Hollywood“ etablieren, erläuterte er. „Unsere Vision ist es, neben den Ko-Produktionen auch eigene Stoffe zu entwickeln und diese ins Kino zu bringen.“ Noch sei das Kerngeschäft die Vermietung von Studios. Im Jahr 2009 erwirtschaftete Studio Babelsberg einen Umsatz von 75,6 Millionen Euro. ddp

SCHLECKER

Umsatz schrumpft um 16 Prozent

Die Drogeriemarktkette Schlecker hat mit Umsatzeinbrüchen zu kämpfen: Wie das Magazin „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf neue Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtete, sank der Umsatz der Schlecker-Filialen zwischen Januar und April 2010 um rund 16 Prozent. Das entspreche knapp 200 Millionen Euro. Nach Schätzungen des Marktforschers Trade Dimensions setzte Schlecker 2008 rund 5,1 Milliarden Euro in Deutschland um, 2009 waren es noch 4,7 Milliarden Euro gewesen, wie die „Wirtschaftswoche“ weiter schreibt. dpa

RWE

Berater wechselt in den Vorstand

Der Energiekonzern RWE plant laut „Spiegel“ einen Vorstandsumbau, der einen Zweikampf um die Nachfolge von Konzernchef Jürgen Großmann auslösen könnte. Das Magazin berichtet in seiner neuen Ausgabe, der Aufsichtsrat solle auf seiner nächsten Sitzung nach der Sommerpause das Ausscheiden des bisher für das internationale Geschäft zuständigen RWE-Managers Ulrich Jobs beschließen. Den Posten solle der 43-jährige Ex- McKinsey-Unternehmensberater Leonhard Birnbaum übernehmen.   Als Kronprinz habe bislang der 52-jährige RWE- Inlandschef Rolf Martin Schmitz gegolten. Aufsichtsratsmitglieder glaubten nun, dass nach der Ernennung Birnbaums ein Zweikampf um Großmanns Nachfolge in zwei Jahren ausbrechen könnte. dpa

GOOGLE

Jetzt gibt es auch Ärger in Australien

Nach dem Skandal in Deutschland hat der US-Internetkonzern Google auch in Australien Ärger wegen Datenschutzverletzungen durch seinen umstrittenen Straßenfotodienst Street View. Die australische Regierung ordnete eine Polizeiuntersuchung gegen Google wegen mutmaßlicher Verletzung der Privatsphäre von Internetnutzern an, wie Generalstaatsanwalt Robert McClelland am Sonntag mitteilte. Dies sei eine Reaktion auf zahlreiche Beschwerden. Kommunikationsminister Stephen Conroy hatte Google vergangenen Monat vorgeworfen, den „größten einzelnen Verstoß in der Geschichte der Privatsphäre“ begangen zu haben, indem es während der Aufnahme von Fotos für Street View Daten von Nutzern drahtloser Computernetzwerke gesammelt habe. Google erklärte, die Daten versehentlich gesammelt zu haben. AFP

BRITISH AIRWAYS

Kabinenpersonal streikt

Wieder Stress für British-Airways-Kunden: Bis Mittwoch wird die nächste Streikwelle des Kabinenpersonals den Flugverkehr einschränken. Am Wochenende seien aber zusätzlich zu dem Notfallplan mehr Flüge als vorgesehen angeboten worden, weil viele Mitarbeiter trotz des Streikaufrufs zur Arbeit erschienen seien, teilte British Airways am Sonntag mit. Die Gewerkschaft Unite hatte am Samstag die neuen Streiks gestartet. Im Juli will Unite weitere Streiks organisieren, falls die Fluglinie nicht von ihren Kürzungsplänen abweicht. Seit März hat das Kabinenpersonal immer wieder die Arbeit niedergelegt. British Airways soll bereits Millionen verloren haben. dpa

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