UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

VW

Schnelleres Wachstum in China

Der Volkswagen-Konzern rechnet in China schon „in ein bis zwei Jahren“ mit einem Absatz von zwei Millionen Autos im Jahr. Das ursprünglich für 2018 vorgegebene Ziel wird nach Konzernangaben, bereits „in naher Zukunft“ und damit deutlich früher erreicht. Auf seinem weltweit wichtigsten Markt wird Volkswagen in diesem Jahr ähnlich oder noch schneller als der gesamte Markt wachsen. VW rechnet mit einem „guten zweistelligen Wachstum“ von wahrscheinlich mehr als 20 Prozent. 2009 verkaufte Volkswagen in China 1,4 Millionen Autos. dpa

REWE

Handelskonzern expandiert

Der Handelskonzern Rewe setzt seine Expansion fort. In diesem Jahr sollen nach Unternehmensangaben in Deutschland 60 neue Rewe- und 114 Penny-Filialen neu eröffnet werden. Der Konzern sei erfolgreich ins Jahr gestartet und habe im ersten Quartal – ohne Einbeziehung der selbstständigen Händler und Beteiligungen – ein Umsatzwachstum von 3,4 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro erzielt. dpa

FIRST SOLAR

Modulhersteller erweitert Standort

Das US-Unternehmen First Solar will seinen Produktionsstandort in Frankfurt (Oder) deutlich erweitern. Eine Absichtserklärung zum Bau einer zweiten Fabrik zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen wurde am Dienstag unterzeichnet. Die Investitionskosten für die zweite Frankfurter Fabrik sollen bei rund 170 Millionen Euro liegen. Dafür seien 30 Millionen Euro Fördermittel beantragt worden. Der Produktionsbeginn sei für das vierte Quartal 2011 geplant. ddp

SAP AG]SHELL

Mineralölkonzern kauft bei Edeka

Shell will 44 Tankstellen von Deutschlands größtem Lebensmittelhändler Edeka übernehmen. Ein entsprechender Antrag sei beim Bundeskartellamt eingereicht worden, teilten beide Unternehmen mit. Es handle sich um Tankstellen bei Warenhäusern der Edeka-Gruppe. Falls die Übernahme gelingt, steigt das Tankstellennetz von Shell auf 2240 Stationen. Eventuell könnte Shell den Konkurrenten Aral als größten Kraftstoffhändler in Deutschland ablösen. Bislang liegen beide fast gleichauf. dpa

MUNICH RE/TALANX

Katastrophen belasten Versicherer
Den weltgrößten Rückversicherer Munich Re hat das Erdbeben in Chile deutlich schwerer getroffen als erwartet. Statt 700 Millionen Dollar (585 Millionen Euro) dürften die Schäden den Konzern vor Steuern rund eine Milliarde Dollar (836 Millionen Euro) kosten, teilte das Unternehmen mit. Die drittgrößte deutsche Versicherungsgruppe Talanx rechnet ebenfalls mit hohen Belastungen wegen Naturkatastrophen. Das Konzernergebnis werde 2010 daher nicht an das Niveau von 2009 heranreichen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern seine Prämieneinnahmen um zehn Prozent auf knapp 21 Milliarden Euro gesteigert.dpa

BYD

Autobauer fährt nach Europa

Der chinesische Autobauer Build Your Dreams (BYD) will auf den europäischen Markt. Von 2011 an werde der Daimler-Partner Elektro- und Hybridmodelle in Europa verkaufen, berichtete die „Financial Times Deutschland“ am Dienstag. Die Europazentrale soll in Frankfurt am Main entstehen. BYD will den Standort Ende des Jahres offiziell bekanntgeben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben