UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

BAUSCH UND LOMB

Neue Produktion in Spandau eröffnet

Das Pharma-Unternehmen Bausch und Lomb hat am Freitag in Spandau eine neue Produktionshalle für die Herstellung von Augentropfen eröffnet. Die Produktion im Berliner Werk ist seit 2005 mehr als verdoppelt worden. Mit der neuen Fertigungsstraße kann das Volumen von derzeit 300 Millionen auf bis zu 440 Millionen Einheiten pro Jahr gesteigert werden. Die Investitionssumme beträgt 6,5 Millionen US-Dollar. In den vergangenen drei Jahren sind bereits 30 Millionen Dollar in das Berliner Werk geflossen. Es ist der weltweit zweitgrößte Standort des US-Konzerns. Rund 630 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. -du

METRO

Großmärkte in Berlin schließen

Der Handelskonzern Metro treibt den Umbau seiner Großhandelssparte weiter voran und schließt unrentable Standorte. Betroffen sind insgesamt 900 Arbeitsplätze, teilte die Konzerntochter Metro Cash & Carry am Freitag in Düsseldorf mit. Bis 31. Oktober sollen die Großmärkte in Berlin-Pankow und Berlin-Marzahn sowie in Halle/Saale geschlossen werden. Der Standort in Rostock soll verkauft werden. Zudem soll ab Januar 2011 die Metro-Tochter C+C Schaper mit Metro Cash & Carry zusammengelegt werden. Zugleich will der Konzern rund 100 Millionen Euro in profitable Märkte investieren. ddp

KARSTADT

Azria fordert Preisnachlässe

Der Geschäftspartner von Karstadt-Käufer Nicolas Berggruen, Max Azria, hat Preiszugeständnisse von den Lieferanten des Kaufhauses gefordert. Er erwarte von allen Lieferanten, etwas zum „Kampf ums Überleben“ des Kaufhauses beizutragen, sagte der Textilunternehmer der „Financial Times Deutschland“. „Ich verlange nicht viel, aber drei Prozent müssen es schon sein.“ Kommt der Karstadt-Kauf zustande, wird Azria 20 Prozent an Karstadt halten und Berggruen die restlichen 80 Prozent. Zwar hat Berggruen den Vertrag bereits unterschrieben, rechtskräftig wird dieser jedoch erst, wenn sich die Investoren mit dem Vermieterkonsortium Highstreet auf niedrigere Mieten einigen können. Azria sieht die Zukunft von Karstadt optimistisch. Würden die Mieten gesenkt, schätzt er die Überlebenschancen für den Einzelhändler auf mehr als 90 Prozent. dpa

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