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SIEMENS

Großauftrag für kriselnde IT-Sparte
Der Elektrokonzern Siemens hat seine vor der Abspaltung stehende IT-Sparte Siemens IT Solutions and Services (SIS) mit einem Großauftrag versorgt. Die SIS solle ein weltweites Betreuungskonzept für wesentliche Bestandteile der konzerneigenen IT mit etwa 60 000 Nutzern umsetzen und habe dafür einen Fünfjahres- vertrag mit einem Volumen von 150 Millionen Euro erhalten, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Siemens hatte vor Monaten angekündigt, bei SIS rund 2000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen und die Sparte auszugliedern. dpa

ROYAL BANK OF SCOTLAND

Bank muss Rekordstrafe zahlen

Die britische Börsenaufsicht FSA hat über die teilverstaatlichte Royal Bank of Scotland eine Rekordstrafe verhängt. Das Institut muss umgerechnet 6,7 Millionen Euro für Mängel bei der Risikokontrolle bezahlen, wie die Aufsicht am Dienstag mitteilte. Die Lücken könnten die Finanzierung von Terroristen erleichtern, hieß es weiter. Die Großbank habe keine ausreichenden Systeme und Kontrollen eingerichtet, um Verstöße gegen britische Finanzsanktionen zu verhindern. Die FSA hat nach eigenen Angaben noch nie eine solch hohe Strafe dafür verhängt, dass politische Sanktionen nicht angemessen umgesetzt werden. rtr

SINGULUS

Maschinenbauer macht Verlust

Der Spezialmaschinenbauer Singulus Technologies schreibt weiter rote Zahlen, die Auftragslage hat sich aber deutlich gebessert. Unter dem Strich blieb im ersten Halbjahr ein Verlust von 7,9 Millionen Euro nach einem Minus von 13,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen berichtete. Der Umsatz lag mit 49,3 Millionen Euro um 17,8 Millionen Euro unter dem schwachen Vorjahresniveau. Enttäuschend verlief das Geschäft im Solarsegment. Angesichts der Auftragsentwicklung geht Singulus aber davon aus, dass nach dem Vorjahresverlust von 78,8 Millionen Euro 2010 wieder ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielt wird. dpa

PFIZER

Pharmakonzern verdient glänzend

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im zweiten Quartal von der Übernahme des Konkurrenten Wyeth profitiert und mit seinem Gewinnanstieg die Erwartungen der Wall Street übertroffen. „Wir kommen bei der Integration von Wyeth gut voran“, sagte Unternehmenschef Jeff Kindler laut einer Mitteilung. Beim Umsatz stand mit 17,3 Milliarden Dollar wegen der Übernahme ein kräftiges Plus von 58 Prozent in der Bilanz. Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 2,48 Milliarden Dollar. Im ersten Quartal war der Gewinn noch um 26 Prozent eingebrochen. Für das laufende Geschäftsjahr peilt Pfizer einen Umsatz von 67 bis 69 Milliarden Dollar an. dpa

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