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Hochtief: Kaum Impulse im Inland



Essen - Der größte deutsche Baukonzern Hochtief setzt angesichts eines weiter zurückgehenden Geschäfts im Heimatmarkt vor allem aufs Ausland. „Eine nachhaltige Belebung der Baunachfrage in Deutschland ist mittelfristig nicht zu erwarten“, heißt es in dem am Montag vorgelegten Zwischenbericht. Während die Auftragseingänge in Deutschland weiter zurückgingen, florierten die Geschäfte des Unternehmens vor allem in Australien und Asien. In der Sparte Hochtief Europe, zu dem auch das deutsche Geschäft gehört, waren die Auftragseingänge im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres von 1,566 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 451 Millionen Euro kräftig zurückgegangen. dpa

H & M verkauft mehr Kleidung

Stockholm - Die schwedische Modekette Hennes & Mauritz hat im Juli vom Aufschwung der Weltwirtschaft profitiert und deutlich mehr Kleidung verkauft. In länger als ein Jahr bestehenden Geschäften stiegen die Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent, wie das Unternehmen in Stockholm mitteilte. Das übertraf die Markterwartungen ebenso wie ein Anstieg des Umsatzes in allen Filialen um 21 Prozent. Analysten führten das Ergebnis auf die steigende Kauflaune der Verbraucher und das warme Wetter zurück. „Das sind fantastische Verkäufe“, sagte ein Analyst. Die Aktie verteuerte sich um 3,6 Prozent. rtr

Porsche zahlt Boni früher

Stuttgart - Die Porsche-Mitarbeiter bekommen ihren Jahresbonus diesmal früher als zuletzt auf ihr Konto. Grund sei, dass der Sportwagenbauer im Zuge der Verschmelzung mit VW sein bislang geteiltes Geschäftsjahr ab 2011 an das Kalenderjahr anpasse, sagte ein Sprecher. Ein genaues Datum stehe aber noch nicht fest. Auch die Höhe der Sonderzahlung für die rund 7500 Tarifbeschäftigten der Porsche AG ist noch offen. 2009 hatte Porsche seine Mitarbeiter Anfang Oktober über den Jahresbonus von 1100 Euro informiert. dpa

Verkauf von Blackrock möglich

New York - Macht die Bank of America Kasse beim weltgrößten Vermögensverwalter Blackrock? Nach Informationen des „Wall Street Journal“ und der „New York Times“ erwägt die US-Großbank, sich zumindest von einem Teil ihrer Aktien zu trennen. Die Beteiligung werde nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt, lautete am Montag die Begründung für die Überlegungen. Die Bank of America kam im Zuge der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch zu ihrem rund 34-prozentigen Blackrock-Anteil. Nach dem aktuellen Börsenkurs ist das gesamte Paket rund 9,8 Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro) wert. dpa

GfK-Forscher suchen Kaufobjekte

München - Deutschlands größter Marktforscher GfK lässt die Wirtschaftskrise hinter sich. Im zweiten Quartal stiegen Umsatz und Gewinn überraschend deutlich an, auch für das gesamte Jahr 2010 traut sich die GfK nun mehr zu. Firmenchef Klaus Wübbenhorst sagte, die GfK schaue sich nach weiteren Zukäufen um. Auch größere Deals seien drin – 500 bis 700 Millionen Euro könne die GfK dafür durchaus aufbringen. Der Umsatz kletterte von April bis Juni um zwölf Prozent auf 329 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente der Nürnberger Konzern 22 Millionen Euro, 53 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Beide Werte lagen über den Schätzungen von Analysten. AFP

Verkauf der BHF Bank kommt voran

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank kommt im Verkaufsprozess der Sal.Oppenheim-Tochter BHF Bank offenbar voran. Das Institut sei sowohl mit der Zahl als auch der Qualität der Bieter sehr zufrieden, hieß es am Montag im Umfeld der Deutschen Bank in Frankfurt. Zum Wochenbeginn hatten Interessenten erste nicht bindende Angebote abgeben können - mit einem Abschluss des Verkaufs wird auf jeden Fall noch in diesem Jahr gerechnet. Die Deutsche Bank hatte im Frühjahr Sal. Oppenheim samt der Tochter BHF-Bank für gut eine Milliarde Euro übernommen. Das Institut verwaltete Ende 2009 rund 43 Milliarden Euro an Vermögen reicher Kunden. dpa

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