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OPEL

Garantie-Werbung läuft weiter

Der Autobauer Opel hält trotz einer Abmahnung an seinem Werbeversprechen einer „lebenslangen“ Garantie für Neuwagen fest. „Wir werden unser Konzept nicht ändern“, sagte Marketing- Geschäftsführer Alain Visser am Mittwoch und betonte: „Wir werben mit einer lebenslangen Garantie, weil die Garantie lebenslang ist.“ Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs in Bad Homburg hatte den Hersteller am Dienstag abgemahnt, die „irreführende Blickfangwerbung“ nicht zu wiederholen. Denn aus Sicht des Vereins gilt die Garantie keineswegs „lebenslang“. Dies werde aber in der Anzeigenkampagne „großdimensioniert“ suggeriert. Es gebe stattdessen zahlreiche Einschränkungen. dpa

AIRBUS

Mitarbeiter demonstrieren

Rund 800 Beschäftigte haben nach Gewerkschaftsangaben am Mittwoch vor dem Hamburger Airbus-Werk für eine Begrenzung der Leiharbeit demonstriert. Der zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, warf den Arbeitgebern bei der Kundgebung vor, sie wollten über den Umweg der Leiharbeit Billiglöhne durchsetzen. Vor allem die junge Generation am Arbeitsmarkt leide zunehmend an Perspektivlosigkeit. „Für die Politik ist es höchste Zeit zu handeln. Wir brauchen mehr Sicherheit durch reguläre Jobs.“ Wetzel forderte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auf, die EU- Leiharbeitsrichtlinie umzusetzen. „Damit kommen wir gleichem Lohn für gleiche Arbeit ein Stück näher.“ AFP

EMI

Musikkonzern braucht Geld

Der angeschlagene britische Musikkonzern Emi, der Künstler wie Coldplay und Katy Perry unter Vertrag hat, braucht zum Überleben weitere millionenschwere Finanzspritzen. Nachdem die Eigentümer des Finanzinvestors Terra Firma bereits zu Jahresbeginn mit 130 Millionen Euro aushelfen mussten, kündigte das Management am Mittwoch an, es bedürfe weiterer 26,5 Millionen Pfund noch in diesem Jahr. Das Geld werde gebraucht, um Anforderungen des Hauptgläubigers, der US-Bank Citigroup, zu erfüllen. Auch danach werde es weitere „signifikante Fehlbeträge“ geben. dpa

MATTEL

Mitarbeiter unter Spionageverdacht

DELL INC.]Der Puppenhersteller MGA Entertainment wirft seinem Konkurrenten, dem Barbie-Produzenten Mattel, Spionage vor. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Justizdokumente. Mattel versuche seit mehr als 15 Jahren, seine Konkurrenten auszuspionieren, zitierte das Blatt aus den Unterlagen. Mattel-Beschäftigte seien mit gefälschten Ausweisen sowohl auf das MGA-Betriebsgelände als auch auf das Gelände des Spielzeugherstellers Hasbro vorgedrungen und hätten Produkte fotografiert. Der Prozess solle im Januar an einem kalifornischen Gericht stattfinden. AFP

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