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HEWLETT PACKARD

Ex-Chef Hurd heuert bei Oracle an

Der wegen der Liaison zu einer Mitarbeiterin geschasste Ex-Chef von HP, Mark Hurd, wird einer der beiden Präsidenten des Konkurrenten Oracle. Das teilte der Computerkonzern in der Nacht zum Dienstag mit. Zudem zieht Hurd in den Verwaltungsrat ein. Das befeuerte sogleich Spekulationen, Hurd könne eines Tages an die Spitze des IT-Giganten vorrücken. Die Oracle-Präsidenten führen maßgeblich das Tagesgeschäft, aus dem sich der 66-jährige Gründer und Konzernchef Larry Ellison weitgehend zurückgezogen hat. dpa

AUDI

Autobauer verkauft mehr

Die Volkswagen-Tochter Audi hat ihren Absatz weiter gesteigert. Im August kletterte die Zahl der weltweit verkauften Fahrzeuge auf 80 290, wie eine Sprecherin am Dienstag sagte. Das entspricht einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. In China, dem größten Auslandsmarkt der Ingolstädter, liefen die Geschäfte erneut glänzend; dort wurden im vergangenen Monat 22 358 Wagen ausgeliefert – ein Rekord. Weltweit stieg der Absatz von Januar bis Ende August um 18 Prozent auf 726 590 Wagen. Damit lag Audi knapp hinter Daimlers OberklasseMarke Mercedes-Benz, von der im selben Zeitraum 735 400 Pkw ausgeliefert wurden. Neue Absatzzahlen von Konkurrent BMW werden in den nächsten Tagen erwartet. rtr

TELEKOM

Obermann will Strom und Autos

Die Deutsche Telekom will bis Mitte des Jahrzehnts mit der Strom- und Automobilindustrie groß ins Geschäft kommen. So solle mit Internetanschlüssen für Autos, elektronischen Stromzählern und anderen Dienstleistungen in fünf Jahren eine Milliarde Euro umgesetzt werden, bestätigte Telekom-Chef René Obermann am Dienstag. Insgesamt wolle das Bonner Unternehmen bis 2015 in diesen und anderen Wachstumsfeldern wie dem mobilen Internet oder Pay-TV 30 Milliarden Euro umsetzen. Diese Ziele hatte die Telekom im Frühjahr vorgestellt. Mit der neuen Strategie will der Konzern vor allem die schrumpfenden Umsätze im traditionellen Telefongeschäft wettmachen. rtr

TOYOTA

Pläne für europäischen Yaris Hybrid

Der japanische Autobauer Toyota will einem Zeitungsbericht zufolge im kommenden Geschäftsjahr mit dem Bau einer für den europäischen Markt bestimmten Hybrid-Version seines Kleinwagens Yaris beginnen. Hergestellt werde das Auto in Toyotas Werk in Frankreich, berichtete das Blatt „Mid-Japan Economist“, das zur Hälfte dem Volkswagen-Rivalen selbst gehört, in seiner Dienstagausgabe. Eine Toyota-Sprecherin sagte, das Unternehmen äußere sich nicht zu Produktplänen. Das Geschäftsjahr von Toyota beginnt im April. rtr

BASF

Aufsichtsrat wird britischer Minister

Im BASF-Aufsichtsrat wird ein Platz frei: Der künftige britische Handelsminister Stephen Green wird sein Mandat im Dezember aufgeben. Wie der Ludwigshafener Chemiekonzern am Dienstag mitteilte, soll ein Nachfolger für Green zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt werden. Green, Aufsichtsratschef des weltgrößten Bankhauses HSBC, saß seit April 2009 in dem BASF-Aufsichtsgremium. Er soll Anfang 2011 sein Ministeramt antreten. Parallel verbot der Schweriner Agrar- und Umweltminister, Till Backhaus (SPD), der BASF-Tochter Plant Science ihre in Mecklenburg-Vorpommern geernteten Gen-Kartoffeln der Marke Amflora weiterzuverwenden. Backhaus begründete dies mit der Vermischung von zwei genveränderten Kartoffelsorten auf einem BASF-Feld in Schweden, von denen nur eine Sorte bislang von der EU zugelassen ist. Solange BASF nicht „zweifelsfrei wiederlege“, dass es nicht auch auf dem Feld im mecklenburgischen Zepkow zu einer Vermischung des Saatguts gekommen ist, dürften die Kartoffeln nicht in den Verkehr gebracht werden, hieß es in einer Pressemitteilung des Ministeriums.dpa

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