UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

AIR BERLIN

Kunden müssen Flugabgabe zahlen

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin schlägt die neue Luftverkehrsabgabe ab sofort auf alle Tickets auf. „Air Berlin wird im Laufe der Woche in allen Buchungskanälen die Luftverkehrssteuer erheben“, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bereits am vergangenen Samstag sei in globalen Linienflug-Reservierungssystemen die Steuer automatisch auch für Flüge von Air Berlin eingerichtet worden. Die Fluggesellschaft gebe die sich daraus ergebenen höheren Kosten deshalb bereits jetzt an die Fluggäste weiter. Die Mehrkosten sollen der geplanten Höhe der Luftverkehrssteuer entsprechen und ab dem 1. Januar 2011 gelten. AFP

ALLIANZ

Versicherer stößt Immobilien ab

Die Allianz will wieder in großem Stil Immobilien verkaufen. Das bestätigte die Allianz Real Estate am Mittwoch. Demnach bietet der Konzern rund 100 Objekte im Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro an, vorwiegend Bürogebäude, die einzeln oder in kleinen Paketen veräußert werden. Zuletzt hatte die Allianz mit der Übernahme von 80 Immobilien des Discounters Aldi Süd von sich reden gemacht. Es handele sich um eine „normale Portfoliobereinigung“, sagte eine Sprecherin. Den Verkauf regelt der Immobiliendienstleister CB Richard Ellis.dpaALLIANZ SE]

TELEKOM

T-Online-Aktionäre kriegen Geld

Die Deutsche Telekom AG muss rund 200 Millionen Euro an ehemalige Aktionäre ihrer früheren Internet-Tochter T-Online nachzahlen. Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Mittwoch entschieden. Demnach muss der von der ersten Instanz errechneten Nachschlag in Höhe von 1,15 Euro pro Aktie gezahlt werden. Die Telekom hatte die Online-Tochter im Jahr 2000 an die Börse gebracht und sechs Jahre später die beim Konzern verbliebene Aktien-Mehrheit dazu benutzt, die T-Online AG wieder in den Mutterkonzern zu holen. Zum Ausgleich sollten die verbliebenen Anteilseigner Aktien der Deutschen Telekom AG zu einem festgelegten Umtauschverhältnis erhalten. dpa

HP/ORACLE

Wechsel von Hurd löst Streit aus

Der weltgrößte Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) stemmt sich per Klage gegen das Engagement seines Ex-Chefs Mark Hurd bei Oracle. Der Wechsel gefährde Geschäftsgeheimnisse von HP, hieß es in der am Dienstag eingereichten Klageschrift. Der Manager könne seine Aufgabe bei Oracle nicht ausüben, ohne zwangsläufig vertrauliche Informationen preiszugeben und seinem neuen Arbeitgeber einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Oracle, der weltweite Branchendritte, hatte die Ernennung von Hurd zum Co-Präsidenten und Direktor am Montag bekanntgegeben.rtr

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