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SOLAR MILLENNIUM

Kraftwerksbauer senkt Prognose

Der Kraftwerksbauer Solar Millennium hat seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr deutlich gesenkt. Statt 45 Millionen Euro solle der Gewinn vor Zinsen und Steuern voraussichtlich nur noch 30 Millionen Euro erreichen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Solar Millennium begründete dies mit außergewöhnlichen Belastungen durch die millionenschwere Antrittsprämie für den ehemaligen Vorstandschef Utz Claassen. Dieser hatte im März nach nur 74 Tagen überraschend seinen Posten aufgegeben. Derzeit verhandelt er mit Solar Millennium über eine Teilrückzahlung. Weitere Gründe seien hohe Vorinvestitionen und eine geplante Änderung der Finanzierung des Kraftwerkprojekts Ibersol in Spanien.dpa

DAIMLER

Autobauer ruft Busse in USA zurück

Der Autobauer Daimler hat in den USA mehrere tausend Busse wegen möglicher Defekte in der Elektrik vorsorglich in die Werkstätten beordert. Durch Korrosion und unisolierte Kabel könne es zu Kurzschlüssen, dem unerwarteten Ausfall des Motors sowie der Beleuchtung oder gar zu Fahrzeugbränden kommen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mit. Von dem Rückruf betroffen sind Fahrzeuge der Marke Thomas Built Buses der Baujahre 2004 bis 2011, die zum Teil als Schulbusse genutzt werden. rtr

HP

Konzern will Sicherheitsfirma kaufen

Der weltgrößte PC-Hersteller HewlettPackard ist weiter auf Einkaufstour und will laut einem Zeitungsbericht als nächstes die Internet-Sicherheitsfirma ArcSight kaufen. Der Preis solle bei 1,5 Milliarden Dollar liegen, berichtete das „Wall Street Journal“. ArcSight entwickelt Software, die Firmennetzwerke überwacht, um ungewöhnliche Aktivitäten, wie zum Beispiel einen Hacker-Angriff, festzustellen. Auch einige andere Technologieunternehmen hätten Interesse an ArcSight gezeigt, das treibe den Preis hoch, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Der Börsenwert lag am Freitag noch bei 1,2 Milliarden Dollar. dpa

ALLIANZ

Hedgefonds aufgegeben

Europas größter Versicherer Allianz steigt aus seinem milliardenschweren Hedgefonds-Geschäft aus. Allianz Global Investors Europa verkaufe seine Sparte Allianz Alternative Asset Management (AAAM) an Nexar Capital, gab der Vermögensverwalter am Montag bekannt. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Der Geschäftsbereich verfüge über Vermögenswerte von 1,5 Milliarden Euro, teilte Nexar weiter mit. Eine Begründung für den Schritt lieferte die Allianz zunächst nicht. Nexar wurde im vergangenen Jahr von ehemaligen Angestellten der französischen Großbank Société Generale gegründet. Die Hegdefonds-Branche befindet sich massiven Wertverlusten 2008 auf Konsolidierungskurs. rtr

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