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BMW/DAIMLER

Autobauer profitieren von Boom

Die boomende Nachfrage in China und den USA hat den deutschen Oberklasse-Autobauern im vergangenen Monat hohe Verkaufszuwächse beschert. Der BMW-Konzern schlug im September 143 000 Autos und damit knapp 17 Prozent mehr an die weltweite Kundschaft los als vor einem Jahr, wie der Münchener Autobauer am Freitag mitteilte. Der Konzern lag damit vor dem Stuttgarter Erzrivalen Daimler, der im September mit seiner Markengruppe Mercedes-Benz Cars ebenfalls kräftig zulegte (12,6 Prozent). Daimler DAIMLER AG]erzielte/DAIMLER AG] im September DAIMLER AG]mit 118 600 verkauften Autos /DAIMLER AG]den höchsten Absatz in seiner Konzerngeschichte. VW-Tochter Audi setzte 16 Prozent mehr Autos ab. rtr

Telefónica O2

Stellenabbau in Deutschland

Beim Telekom-Anbieter 02 kommt es zu einem deutlichen Abbau von 1100 Stellen. Das teilte Telefónica O2 Germany am Freitag mit. Beim Zusammenschluss mit dem Internetanbieter Hansenet sollen alle Unternehmensbereiche neu organisiert werden. Der Standort Hamburg bleibe erhalten. Wie viele der 900 Mitarbeiter hier vom Arbeitsplatzabbau betroffen sein werden, konnte ein Hansenet-Sprecher noch nicht sagen. Der 02-Standort Verl sowie Büros in Dortmund, Frankfurt, Hannover, Leipzig und Stuttgart werden aufgelöst. dpa

FOXCONN

Studie belegt Ausbeutung

Der durch eine Serie von Selbstmorden in die Kritik geratene Elektronik-Hersteller Foxconn beutet einer Studie zufolge seine Arbeiter systematisch aus. Foxconn zwinge seine Mitarbeiter zu Überstunden und nutze seine Praktikanten aus, berichtete die Wirtschaftszeitung „China Business News“ am Freitag unter Berufung auf eine Umfrage unter Foxconn-Mitarbeitern. Die Arbeiter in den chinesischen Fabriken leisten demnach im Schnitt 83,2 Überstunden im Monat, mehr als doppelt so viele wie gesetzlich erlaubt. Die im Rahmen der Studie befragten Arbeiter warfen Foxconn demnach vor, geleistete Überstunden nicht angemessen zu bezahlen. Foxconn, einer der wichtigen Zulieferer für den iPhone-Hersteller Apple, äußerte sich zunächst nicht zu der Studie. Für die Erhebung befragten Forscher über 1700 Arbeiter in Foxconn-Fabriken. AFP

DAIMLER AG]

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