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DAIMLER

Autobauer ruft auch in Europa zurück

Stuttgart/Washington - Daimler kämpft nicht nur in den USA mit Problemen bei der Servolenkung. Der Stuttgarter Autobauer bestätigte am Montag, dass auch in Europa und in Teilen Asiens die Lenkunterstützung ausfallen kann. Betroffen sind nach Angaben eines Firmensprechers die C-Klasse, die E-Klasse und der kleine Geländewagen GLK. Die Probleme können demnach bei den Fahrzeugen auftreten, die zwischen dem 25. Mai 2009 und 17. Februar 2010 produziert wurden. Wie viele Autos insgesamt in die Werkstätten müssen, verriet er nicht. Alleine in den USA sind es gute 85 000. dpa

CONTINENTAL

Autoreifen werden teurer

Der europäische Marktführer Continental plant, die Preise für Sommerreifen zum 1. Januar im Schnitt um fünf Prozent anzuheben. Das Unternehmen reagiere damit auf gestiegene Rohstoffkosten, teilte der Reifenhersteller am Montag mit. Die Preise für Naturkautschuk seien derzeit auf einem historischen Hoch. Da Reifen zu über 40 Prozent aus Kautschuk hergestellt würden, wolle Conti mit der Preiserhöhung „zumindest einen Teil der im laufenden Jahr deutlich gestiegenen Rohstoffpreise“ ausgleichen. AFP

SOCIÉTÉ GÉNÉRALE

Steuergutschrift mindert Verluste

Der Schaden für die französische Großbank Société Générale durch die Geschäfte ihres früheren Skandalhändlers Jérôme Kerviel ist offenbar deutlich geringer als bislang angegeben. Die Bank habe durch Steuererleichterungen 1,7 Milliarden Euro der 4,9 Milliarden Euro zurückerhalten, die sie 2008 durch Kerviels Spekulationsgeschäfte verloren hatte, berichtete der Radiosender Europe1 am Wochenende. Im Falle außergewöhnlicher Verluste wird Unternehmen in Frankreich ein Teil ihrer Steuern erlassen.AFP

OPEL

Hoffnung für Werk in Belgien

Die rund 1200 verbleibenden Opel-Mitarbeiter im belgischen Werk Antwerpen können weiter hoffen. Der Autobauer bleibe offen für Angebote für das Werk, sagte ein Sprecher am Montag. Die aktive Suche nach Investoren habe die GM-Tochter aber eingestellt. Findet sich kein Käufer, droht zum Jahresende die Schließung. Laut Opel-Betriebsratschef Klaus Franz gibt es substanzielle Gespräche mit mehreren Interessenten. Wer unter den Investoren ist, blieb zunächst offen. Nach Angaben des belgischen Opel-Betriebsrats Rudi Kennes führt Opel neue Verhandlungen mit chinesischen Investoren. Dabei gehe es aber nicht um Geely. Geely hatte bereits den schwedischen Autobauer Volvo gekauft. rtr/AFP

LUFTHANSA

Weiter steigende Passagierzahlen

Die Lufthansa setzt ihren Wachstumskurs fort. Bislang flogen in diesem Jahr etwa 44 Millionen Passagiere in den Flugzeugen mit der Marke Lufthansa – gut fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die größte deutsche Airline am Montag mitteilte. Eine vergleichbar hohe Passagierzahl erzielte die Lufthansa in ihrem Kerngeschäft zuletzt vor der Krise im September 2008, als die Airline 43,6 Millionen Fluggäste zählte. In den ersten drei Quartalen 2010 beförderte Lufthansa insgesamt 67,9 Millionen Passagiere, das waren 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im besonders konjunkturabhängigen Frachtsegment wurden von Lufthansa Cargo in den ersten neun Monaten fast 1,3 Millionen Tonnen befördert, knapp ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor. rtr/dpa

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