UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

AIR BERLIN

Fluggesellschaft nimmt weniger ein

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im Juni trotz eines Passagierwachstums deutlich weniger verdient. Die Zahl der Fluggäste stieg zwar um 3,4 Prozent auf gut drei Millionen, wie die Airline mitteilte. Der Erlös pro Sitzplatzkilometer schrumpfte jedoch um 9,3 Prozent auf 5,51 von 6,07 Cent. Die Auslastung der Flugzeuge verringerte sich um 3,7 Prozentpunkte auf 75,1 von 78,8 Prozent. Ein Konzernsprecher begründete den Rückgang mit den Folgen der Aschewolke. Touristen hätten wegen der Luftraumsperrung mit Buchungen gezögert. rtr

BOSCH

400 Millionen für E-Autos

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch will die Entwicklung elektrischer Fahrzeugantriebe massiv vorantreiben. Bosch werde jährlich rund 400 Millionen Euro in die Elektrifizierung der Antriebe investieren, sagte Bosch-Manager Rolf Bulander, der den Geschäftsbereich Gasoline Systems leitet, am Mittwoch. In die herkömmliche Verbrennungsmotoren-Technik investiert Bosch derzeit rund 500 Millionen Euro pro Jahr. rtr

WOOLWORTH

Mehr Filialen, neues Konzept

Die Eigentümer der Handelsketten Kik und Tengelmann wollen die Kaufhäuser von Woolworth zu alter Stärke zurückführen. „Wir werden bis Herbst zeigen, dass man solche Läden wiederbeleben kann“, sagte Tengelmann-Eigentümer Karl-Erivan Haub am Dienstag. „Das Einzige, was bleibt, wird der Name sein“, sagte Haub. Die neuen Besitzer wollen das Filialnetz von derzeit 160 auf bis zu 1000 Läden erweitern. rtr

SAMSUNG

Elektronikkonzern mit Rekordgewinn

Der weltgrößte Elektronikkonzern Samsung hat erneut einen Rekordgewinn eingefahren. Von April bis Juni sei ein Betriebsergebnis von umgerechnet rund 3,3 Milliarden Euro erwirtschaftet worden, teilte das südkoreanische Unternehmen am Mittwoch mit. Beim Umsatz würden zwischen 23,3 Milliarden und 24,6 Milliarden Euro zu Buche stehen, hieß es unter Berufung auf vorläufige Zahlen. Samsung ist der weltgrößte Hersteller von Speicherchips und Flachbildfernsehern. Analysten rechnen aber bereits im zweiten Halbjahr mit einer Stagnation. Vor allem in Europa sei mit einem Dämpfer zu rechnen. rtr

KKR

Börsengang schon Mitte Juli

Der US-Finanzinvestor KKR will am 15. Juli den lange erwarteten Sprung aufs New Yorker Börsenparkett wagen. Die US-Börsenaufsicht SEC habe grünes Licht gegeben und die Registrierung bestätigt, teilte Kohlberg Kravis Roberts mit. Am 14. Juli werde dementsprechend der Handel an der Euronext eingestellt. KKR wollte eigentlich wie Konkurrent Blackstone bereits vor drei Jahren an die Börse gehen, ließ die Pläne aber im Strudel der Finanzkrise wieder fallen. rtr

DDVG

SPD-Medienholding verdient weniger
Die Medienholding der SPD, die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG), hat im Geschäftsjahr 2009 einen erheblichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das Ergebnis nach Steuern betrug 4,2 Millionen Euro, nachdem es im Vorjahr noch bei 15,5 Millionen Euro gelegen hatte, teilte die DDVG am Mittwoch in Hamburg mit. Grund für den Rückgang sei, dass die DDVG bei mehreren Beteiligungsverlagen auf die Rückzahlung von Darlehen verzichtet habe. Dazu gehöre unter anderem die „Frankfurter Rundschau“, sagte DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen. epd

VOLKSBANKEN

Kreditgenossen sind skeptisch

Die deutschen Genossenschaftsbanken stellen sich wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr auf eine steigende Zahl von Kreditausfällen ein. Die Zunahme der Firmeninsolvenzen schlage sich zeitverzögert in den Bilanzen der Institute nieder, sagte Andreas Martin, Vorstand des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), am Mittwoch. „Aufgrund der Unsicherheit und der Konjunkturlage bleibt unser Ausblick für das Privatkundengeschäft verhalten.“ rtr

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