UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

LUFTHANSA

Mehr Flüge, größere Flugzeuge

Die Lufthansa wird ihr Angebot im Winter deutlich ausweiten. In dem ab Ende Oktober geltenden Winterflugplan stehen aufgrund größerer Flugzeuge 9,1 Prozent mehr Sitzplätze zur Verfügung als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte. Die Zahl der Flüge soll um 3,5 Prozent auf mehr als 12 000 pro Woche steigen. Der Winterflugplan gilt bis zum 26. März 2011. Erstmals wird Lufthansa im kommenden Winter vier Maschinen des Typs Airbus A380 mit voller Kapazität einsetzen. Das weltgrößte Passagierflugzeug bietet 526 Menschen Platz. dpa

DESERTEC

Wüstenstromprojekt wächst

Ein Jahr nach ihrer Gründung hat die Wüstenstrominitiative der deutschen Industrie weitere Partner gewonnen. Zu den 17 neuen Unterstützern der „Desertec“-Vision gehören beispielsweise der Chemiekonzern BASF, die VW-Tochter Audi sowie Unternehmen aus der Solarindustrie und der Finanz- und Beratungsbranche, wie die Projektgesellschaft Dii am Montag mitteilte. Mit der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft seien zudem erstmals auch zwei Forschungseinrichtungen an Bord. Ziel der Initiative ist es, in den Wüsten Nordafrikas und des mittleren Ostens Strom aus der Sonne und anderen erneuerbaren Energien für die Region und für Europa zu erzeugen. Insgesamt haben sich nunmehr 18 Gesellschafter und 32 assoziierte Partner dem Projekt angeschlossen. dpa

DII GMBH]COMMERZBANK

Milliardengewinn in Aussicht

Die teilverstaatlichte Commerzbank hat Finanzkreisen zufolge im Sommer dank des Wirtschaftsaufschwungs unerwartet viel verdient. Nun ist das zweitgrößte deutsche Institut auf Kurs zu einem Milliardengewinn. Operativ liege das Ergebnis der Monate Juli bis September zwar unter den 243 Millionen Euro des zweiten Quartals, sagten drei mit der Entwicklung vertraute Personen, vor allem wegen der sinkenden Risikovorsorge sei der Gewinn aber höher als von Analysten erwartet. Sie rechnen bisher mit gut 110 Millionen Euro. Die Bank selbst wollte sich nicht äußern. rtr

BP

Ölkonzern stößt Anteile ab

Um die Folgekosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu stemmen, verkauft der britische Energiekonzern BP seine Anteile an Projekten in Venezuela und Vietnam. Für die Beteiligung an drei Gemeinschaftsunternehmen in Venezuela und für ein Drittel an einem Gasprojekt in Vietnam zahlt der russisch-britische Ölförderer TNK-BP 1,8 Milliarden US-Dollar (1,27 Milliarden Euro). Das teilte das Joint Venture, an dem BP selbst 50 Prozent hält, am Montag in Moskau mit. BP benötigt etwa 30 Milliarden Dollar für Entschädigungszahlungen und Aufräumarbeiten an der ölverseuchten US-Küste. dpa

CAMPINA

Gewerkschaft fordert Investitionen

Nach der Rettung des von der Schließung bedrohten Milchwerkes in Elsterwerda (Elbe-Elster) dringt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf Investitionen zur dauerhaften Sicherung des Standortes. Am Wochenende war bekannt geworden, dass für das Milchwerk des niederländischen Konzerns Royal Friesland Campina ein neuer Besitzer gefunden wurde. Dabei soll es sich um die Odenwald-Früchte GmbH aus Hessen handeln. Am Montag wollten sich beide Unternehmen nicht äußern, sie kündigten aber an, in Kürze die Öffentlichkeit informieren zu wollen. Eine Schließung hätte 351 Arbeitsplätze betroffen.dapa

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