UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

BAYER

Pharmakonzern verdient mehr

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat im dritten Quartal Analysten zufolge operativ mehr verdient als vor Jahresfrist. Analysten erwarten im Schnitt einen 6,3-prozentigen Anstieg des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen auf 1,59 Milliarden Euro. Bayer will an diesem Donnerstag über die Entwicklung im dritten Quartal 2010 berichten. rtr

BP

Öl- und Gasfelder vor Mexiko verkauft

Nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat der britische Energiekonzern BP seine Anteile an vier Öl- und Gasfeldern dort verkauft. Der japanische BP-Konkurrent Marubeni Oil and Gas zahle dafür 650 Millionen Dollar (465 Millionen Euro), teilte BP am Montag mit. Der britische Energieriese hielt an den Feldern demnach zwischen 25 Prozent und 65 Prozent der Anteile. BP hatte die Öl- und Gasfelder erst im März vom US-Wettbewerber Devon Energy gekauft. BP will Beteiligungen im Wert von insgesamt rund 30 Milliarden Dollar verkaufen, um die Folgekosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu finanzieren. Das ist etwa ein Zehntel seiner Beteiligungen. AFP

THOMAS COOK

Reisekonzern erhöht die Preise

Der Reisekonzern Thomas Cook gibt sich in Deutschland angesichts des kräftigen Wirtschaftsaufschwungs zuversichtlich. Das Unternehmen wolle im laufenden Geschäftsjahr Ergebnis und Renditen weiter steigern, sagte Deutschland-Chef Peter Fankhauser am Montag. Die sinkende Arbeitslosigkeit würde den Prognosen der Wirtschaftsforscher zufolge den privaten Konsum ankurbeln. Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr will das Unternehmen Anfang Dezember vorlegen. Für die bevorstehende Sommersaison erhöht Cook in Deutschland die Preise auf Langstrecken um fünf Prozent. rtr

SCANIA

VW-Tochter verachtfacht Gewinn

Die schwedische VW-Tochter Scania hat im dritten Quartal ein kräftiges Gewinnplus eingefahren. Nach eigenen Angaben vom Montag verdiente der Nutzfahrzeugbauer zwischen Juli und September dieses Jahres 2,3 Milliarden schwedische Kronen (rund 250 Millionen Euro) – mehr als achtmal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Auch beim Umsatz gelang den Schweden ein deutlicher Zuwachs: Mit fast 18,6 Milliarden Kronen (zwei Milliarden Euro) fielen die Erlöse unterm Strich 38 Prozent höher aus als 2009. Die Auslieferungen legten um mehr als zwei Drittel auf mehr als 15 200 Nutzfahrzeuge zu. dpa

MUNICH RE

Versicherer setzt auf Erneuerbare

Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re verspricht sich ein wachsendes Geschäft bei Versicherungen im Bereich Erneuerbarer Energien. So sollen sich die Prämieneinnahmen aus diesem Bereich auf dem deutschen Markt zwischen 2009 und 2020 von 186 Millionen auf 440 Millionen Euro mehr als verdoppeln. „Windkraft, Photovoltaik und Biomasse werden dabei eine zentrale Rolle spielen“, prognostiziert die Munich Re. Der Rückversicherer will sich dem Preisdruck im Schaden- und Unfallgeschäft weiterhin nicht beugen. „Wir rechnen bei unserem Portfolio weiter mit stabilen Preisen und Bedingungen“, sagte die Munich Re. Bei der Vertragserneuerung in der Schaden- und Unfallrückversicherung werde die Munich Re zum Jahreswechsel auf Geschäfte verzichten, wenn sie keine angemessenen Preise durchsetzen könne. dpa

FORD

Zufrieden trotz Absatzrückgangs

Trotz Absatzrückgängen bei privat genutzten Wagen ist der US-Autobauer Ford mit seinem Deutschland-Geschäft in diesem Jahr bislang zufrieden. „Im Privatkundengeschäft haben wir durch den Wegfall der Umweltprämie einen Rückgang in der Höhe, wie wir ihn erwartet haben“,teilte das Unternehmen mit. Aber im gewerblichen Bereich gehe es aufwärts. Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nahm der Absatz von Ford-Nutzfahrzeugen von Januar bis September 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um elf Prozent auf rund 14 500 Stück zu. Die Zahl der verkauften Pkw ging dagegen um 34,7 Prozent auf rund 148 000 zurück. Ford erwartet bis zum Jahresende einen Gesamtabsatz von 210 000 Fahrzeugen, der Marktanteil soll von jetzt 6,9 Prozent leicht auf 7,0 Prozent steigen. In den kommenden Monaten will Ford mehrere neue Modelle auf den deutschen Markt bringen.dpa

REPOWER

Weniger Umsatz, mehr Gewinn

Der Hamburger Windanlagen-Hersteller Repower hat in der ersten Hälfte seines laufenden Geschäftsjahres 2010/11 (31.3) den Gewinn trotz sinkender Umsätze gesteigert. Nach vorläufigen Zahlen verminderte sich der Umsatz gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 16,5 Prozent auf 499 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich hingegen von 31,3 auf 34,3 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich auch der Auftragsbestand, der sich um 61,3 Prozent auf 2,58 Milliarden Euro erhöhte.dpa

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