UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

THYSSEN-KRUPP

Viele Aufträge aus Deutschland

Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp rechnet dank der boomenden Exportindustrie auch im kommenden Jahr mit einer robusten Nachfrage. „Wir haben eine gute Auftragssituation zurzeit, auch für die nächsten Monate sind wir gut ausgelastet“, sagte der Chef von Thyssen-Krupp Steel Europe, Edwin Eichler, am Mittwoch. Thyssen-Krupp profitiere von der starken Nachfrage von Kunden in Deutschland wie der Automobilindustrie und dem Maschinenbau. rtr

IKEA

Probleme mit Fertighäusern

Der Möbelhändler Ikea hat schwerwiegende Probleme mit seinem Fertighausprojekt „Bo Klok“ („Wohn klug“). Man könne derzeit keinen Baubeginn nennen, sagte am Mittwoch eine Sprecherin. Hintergrund ist Kritik der Stiftung Warentest, die die Bauqualität und vertragliche Regelungen zum Beispiel zur Energieversorgung angegriffen hatte. Man sei in einer Überprüfungsphase und werte die Rückmeldungen der Kunden aus, teilte Ikea mit. Ungeachtet der Probleme hat der Möbelmarktführer im Geschäftsjahr 2009/2010 (31. August) seinen Umsatz in Deutschland um 4,2 Prozent auf 3,48 Milliarden Euro gesteigert. dpa

PROCTER & GAMBLE

Besser gestartet als erwartet

Der weltgrößte Konsumgüterhersteller Procter & Gamble ist dank einer Reihe neuer Produkte überraschend gut in sein Geschäftsjahr gestartet. Das US-Unternehmen hat im ersten Geschäftsquartal einen Gewinn von 3,08 Milliarden Dollar erzielt. Dies war zwar ein Rückgang von etwa sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, aber dank der starken Nachfrage in Schwellenländern besser als von Experten erwartet. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 20,12 Milliarden Dollar. Hier hatten sich Experten etwa 120 Millionen Dollar mehr versprochen. rtr

MYSPACE

Neustart mit Musik und Videos

Das Online-Netzwerk My-Space will mit einem Neustart vor allem als Unterhaltungsplattform punkten. My-Space stellte am Mittwoch eine umgebaute Website vor, die vor allem auf Musik und Video ausgerichtet ist. Das ist ein klares Eingeständnis, dass der inzwischen viel größere Rivale Facebook den direkten Wettlauf der Sozialen Netzwerke um die Zahl der Mitglieder gewonnen hat.    Medienmogul Rupert Murdoch (News Corporation) hatte My-Space im Juli 2005 für 580 Millionen Dollar gekauft. dpa

EON

Milliarden für Abschreibungen

Milliardenschwere Zukäufe in Südeuropa machen dem größten deutschen Energiekonzern Eon zu schaffen: Wegen der negativen Auswirkungen der Krise auf die Märkte in Spanien, Italien und Frankreich wird das Unternehmen 2,6 Milliarden Euro abschreiben. Die Wertberichtigungen mindern zwar den Konzernüberschuss, einen Einfluss auf das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sowie den bereinigten Konzernüberschuss sollen sie aber nicht haben. Letzterer ist die entscheidende Größe für die Dividendenausschüttung. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ebit kletterte im dritten Quartal um neun Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. dpa

DAIMLER

Mercedes-Absatz legt weiter zu

Autos der Daimler-Kernmarke Mercedes-Benz finden weiter reißenden Absatz. „Wir werden auch im Oktober wieder zweistellig wachsen“, sagte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt. „Von Januar bis Oktober werden wir damit ein Absatzwachstum von über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben.“ Die konkreten Absatzzahlen für den laufenden Monat will das Unternehmen Anfang November veröffentlichen. dpa

DAIMLER AG]

AIRBUS

Deutlich mehr Aufträge

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat sein Orderziel für dieses Jahr deutlich nach oben korrigiert und sieht ein Ende der Krise für die Luftfahrtbranche. Konzernchef Tom Enders sagte der arabischen Zeitung „Al-Hayat“, die Zahl der erwarteten Aufträge liege nun bei 400 Flugzeugen statt bislang 300. Airbus hatte zuletzt mitgeteilt, von Januar bis September 380 Flugzeuge ausgeliefert zu haben. rtr

SAP

Konzern enttäuscht beim Gewinn

DAIMLER AG]Europas größter Softwarehersteller/DAIMLER AG] SAP hat im dritten Quartal 2010 bei Gewinn und Umsatz zweistellig zugelegt und seine Jahresprognose bestätigt. Während der Konzern die Erwartungen des Marktes beim Umsatz erfüllte, enttäuschte SAP aber beim Gewinn. Das Betriebsergebnis legte um 16 Prozent auf 716 Millionen Euro zu. Nach Steuern verdiente SAP 501 Millionen Euro, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Belastungen in Höhe von 167 Millionen Euro resultieren zum Großteil aus der Sybase-Übernahme und einer Erhöhung der Rückstellungen für den Industriespionage-Streit mit Oracle. Diese schraubte SAP um 60 Millionen auf 160 Millionen Dollar hoch. dpa

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