UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

AIR BERLIN

Mehr Fluggäste im Oktober

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin hat im Oktober weiter von der Erholung in der Luftfahrt profitiert. Die Zahl der Fluggäste wuchs um 7,6 Prozent auf 3,5 Millionen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Auslastung der Flieger verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 80,3 Prozent. In den Werten sind jeweils auch die Strecken enthalten, die Air Berlin mit der Übernahme der österreichischen Fluglinie Niki und durch eine Vereinbarung mit der Tui-Fluggesellschaft Tuifly übernommen hat.  In den ersten zehn Monaten des Jahres beförderte Air Berlin 28,8 Millionen Fluggäste, 3,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. dpa

GAZPROM

Gaspreise drücken Gewinn

Gesunkene Gaspreise in Europa haben den Gewinn der russischen Gazprom geschmälert. Im zweiten Quartal sank der Nettoüberschuss um elf Prozent zum Vorjahr auf 169,7 Milliarden Rubel (rund vier Milliarden Euro), wie das staatlich kontrollierte Unternehmen am Montag mitteilte. Seinen Absatz in Europa konnte Gazprom zwar um rund 20 Prozent auf 77 Milliarden Kubikmeter steigern. Der Gaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt, hinkt der Entwicklung aber sechs bis neun Monate hinterher. Im ersten Halbjahr verbilligte sich deshalb das von Gazprom exportierte Gas um 23 Prozent. rtr

AUDI

VW-Tochter steigert Absatz

Die VW-Tochter Audi hat ihre Verkaufszahlen im Oktober weiter gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legte der Absatz um 5,8 Prozent auf 87 600 Fahrzeuge zu, wie das Unternehmen mitteilte. Seit Januar hat Audi 916 900 Autos verkauft, gut 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Bis zum Jahresende sollen mehr als eine Million Fahrzeuge an die Kunden gehen. dpa

AUDI AG]ADIDAS

Nike im Blick

Adidas will den US-Konkurrenten Nike vom Thron stoßen. „Unsere Mission ist und bleibt es, der weltweit führende Anbieter in der Sportartikelindustrie zu sein“, betonte Vorstandschef Herbert Hainer bei der Vorstellung der neuen Fünf-Jahres-Strategie am Montag. Bis wann genau das Ziel der Branchenführerschaft erreicht sein soll, ließ er offen. Bis 2015 solle „das Fundament für die Führungsposition“ gelegt werden. Den Umsatz der Gruppe will Hainer bis dahin um 45 bis 50 Prozent auf 17 Milliarden Euro steigern – und dabei vor allem schneller wachsen als der Hauptkonkurrent. Doch auch Nike hat ehrgeizige Ziele: Bereits im Mai hatten die Amerikaner angekündigt, bis 2015 rund 27 Milliarden Dollar (19,2 Milliarden Euro) erlösen zu wollen. Dank des Zukaufs des US-Unternehmens Reebok im Jahr 2006 konnte Adidas näher an Nike heranrücken und den Lokalrivalen Puma weiter hinter sich lassen. dpaAUDI AG]

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