UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

ACS

Baukonzern stößt Erneuerbare ab

Der spanische Konzern ACS, der den deutschen Baukonzern Hochtief übernehmen will, verkauft sein Geschäft mit erneuerbaren Energien. ACS stelle seine Windenergiesparte in Spanien und im Ausland und seine Solarthermie-Sparte in Spanien zum Verkauf, teilte das Unternehmen mit. Presseberichten zufolge will ACS damit zwischen vier und fünf Milliarden Euro einnehmen. Vorgefühlt habe der Konzern bereits beim französischen Konkurrenten EDF, bei Eon und bei Investmentfonds. AFP

TUI

Hapag-Lloyd soll an die Börse

Der Touristikkonzern Tui bereitet einen möglichen Börsengang der Frachtreederei Hapag-Lloyd vor. In Kürze wolle Tui Investmentbanken mandatieren, die eine Platzierung der Minderheitsbeteiligung vorbereiten sollen, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen am Freitag. Als Option stehe aber auch ein Verkauf an einen Investor im Raum. „Die Banken werden noch vor Weihnachten ausgewählt“, sagte einer der Insider. Der wahrscheinlichste Zeitplan sehe eine Veröffentlichung eines Börsenprospekts Mitte Februar 2011 und eine Platzierung im April vor. Tui hält noch 43 Prozent an seiner ehemaligen Reedereitochter. Bis zum Jahresende steigt der Anteil wegen der laufenden Umschuldung auf knapp 50 Prozent. rtr

SOLARWORLD

Bonner wollen Lithium abbauen

Der Solarkonzern Solarworld will sich für die Entwicklung von Batterien für Elektrofahrzeuge den wichtigen Rohstoff Lithium sichern. Das Bonner Unternehmen beantragte, die Vorkommen des Leichtmetalls im Ost-Erzgebirge erkunden zu dürfen, wie eine Firmensprecherin am Freitag erklärte. Einzelheiten wolle Solarworld erst mit der erhofften Genehmigung der Bergbaubehörden bekannt geben. Da Lithium in Batterien für Elektroautos, zur Speicherung von Solarstrom oder etwa auch für Laptops gebraucht wird, wird ein rasanter Anstieg der Nachfrage nach dem Alkalimetall erwartet. rtr

AIRBUS

Konstrukteur will 800 A380 bauen

Airbus will insgesamt 700 bis 800 Jets des weltgrößten Passagierflugzeugs A380 produzieren. Das sagte Unternehmenschef Thomas Enders am Freitag. Der A380 sei ein Flugzeug, das für die nächsten 40 bis 50 Jahre entwickelt worden sei. Er rechne fest damit, dass in diesem Zeitraum „über 700, 800 Flugzeuge“ verkauft würden. Der doppelstöckige Airbus A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt mit standardmäßig 525 Sitzen. Der kommerzielle Einsatz startete Ende Oktober 2007. Erst nach mehrjähriger Verzögerung gelang die Auslieferung. Am 4. November gab es eine schwere Triebwerkspanne bei einem A380 der australischen Airline Qantas. dpa

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