UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

OSRAM

Höhere Einkommen ab Februar

Alle Tarifbeschäftigten in Deutschland erhalten die im Tarifvertrag vorgesehene 2,7-prozentige Gehaltserhöhung zwei Monate früher und damit bereits im Februar 2011. Osram folgt somit dem Beispiel des Mutterkonzerns Siemens. Zusätzlich verdoppelt Osram für 2010 den variablen Gehaltsanteil der Jahreszahlung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte das Unternehmen rund 4,7 Milliarden Euro um (plus 14 Prozent). Im Berliner Werk produzieren rund 1700 Beschäftigte Hochdruckentladungslampen, die zum Beispiel in Autoscheinwerfern, bei Film und Fernsehen, zur Beleuchtung von Gebäuden und Straßen oder in der Medizintechnik eingesetzt werden. vis

DAIMLER

Rekordabsatz von Mercedes

Im November verkauften die Stuttgarter mit 112 300 Fahrzeugen der Marken Mercedes-Benz, Smart, AMG und Maybach 14,2 Prozent mehr als im Vorjahr – und so viele wie nie zuvor in einem November. Gefallen finden die Premiumautos nicht nur in China, sondern auch wieder bei den Kunden auf dem Heimatmarkt Deutschland. „Wir blicken auf ein bisher äußerst erfolgreiches Jahr zurück“, sagte Vertriebschef Joachim Schmidt in Stuttgart. Die Kernmarke Mercedes-Benz legte um 18,6 Prozent auf 105 200 Autos zu. Sorgen bereitet Daimler weiter der Smart: Die KleinwagenVerkäufe sackten um 26,5 Prozent auf 7100 ab. dpa

50HERTZ

Drei Milliarden Euro fürs Stromnetz

Der Übertragungsnetzbetreiber will in der nächsten Dekade 3,3 Milliarden Euro in sein Übertragungsnetz im Norden und Osten Deutschlands investieren. 50Hertz, die frühere Vattenfall-Tochter, die von einem internationalen Investorenkonsortium übernommen wurde, will im Bereich der Netzanbindung von Offshore-Windparks in der Ostsee 1,5 Milliarden Euro investieren. An Land will sich der Übertragungsnetzbetreiber mit Sitz in Berlin mit einer Summe von rund 1,8 Milliarden Euro engagieren. Hierbei sollen rund 1,4 Milliarden Euro in den Freileitungsbau fließen und 400 Millionen Euro in die Erweiterung von Umspannwerken. Tsp

EON

Haftstrafen wegen Erpressung

DAIMLER AG]Wegen Erpressung des Energiekonzerns Eon hat das Münchner Landgericht vier Angeklagte zu Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Die beiden Hauptangeklagten hatten wiederholt gedroht, Sicherheitslücken im Datenbereich zu veröffentlichen und der Konkurrenz Kundendaten zur Verfügung zu stellen. Sie verlangten von dem Konzern 750 000 Euro. Die härteste Strafe erhielt ein ehemaliger Werkstudent. Der 30-Jährige hatte die Daten von 700 000 Kunden auf einen USB-Stick übertragen und bei seinem Ausscheiden mitgenommen. Er wurde auch wegen Unterschlagung verurteilt. /DAIMLER AG]
dpa

DAIMLER AG]SAMSUNG

Der Sohn wird Präsident

Der südkoreanische Technologiekonzern stärkt die Macht der Gründerfamilie. Als weiterer Schritt auf dem Weg zur Spitze wurde der einzige Sohn von Konzernchef Lee Kun Hee zum Präsidenten von Samsung befördert. Der 42 Jahre alte Lee Jae Yong werde in seiner bisherigen Rolle als Chief Operating Officer weiter für das Tagesgeschäft zuständig sein, teilte der weltgrößte Speicherchiphersteller mit. Der Junior war bereits vor einem Jahr vom Vizepräsidenten zum Exekutiv-Vizepräsidenten befördert worden. Das wurde als Zeichen für einen Stabwechsel von Lee Kun Hee an seinen Sohn gesehen. dpa

JP MORGAN CHASE

Milliardenklage wegen Madoff

Der zweitgrößten US-Bank JP Morgan Chase droht im Zusammenhang mit dem Betrugsfall um den Finanzjongleur Bernard Madoff Ärger. Der Treuhänder für Madoffs Finanzfirma, Irving Picard, reichte eine Klage über 6,4 Milliarden Dollar gegen das Geldhaus ein. JP Morgan als Madoffs Hauptbank wird darin vorgeworfen, dem 72-Jährigen bei seinen Machenschaften geholfen zu haben. Madoff war wegen betrügerischer Schneeballgeschäfte in den USA zu 150 Jahren Haft verurteilt worden. rtr

RWE

Gasnetz an Australier verkauft

Der geplante Verkauf des RWE-Gasfernleitungsnetzes geht nun über die Bühne. Die Konzernsparte, die unter dem Namen Thyssengas firmiert, wird an einen Fonds der australischen Investmentbank Macquarie verkauft, wie beide Unternehmen am Freitagabend mitteilten. Der Kaufpreis liege im mittleren dreistelligen Millionen Bereich, sagte eine RWE-Sprecherin. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des RWE-Aufsichtsrates, der EU-Kommission und der zuständigen Kartellbehörde. dpa

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