UNTERNEHMEN : UNTERNEHMEN

BASF/PETRONAS

Kooperation in Malaysia geplant

Der Chemiekonzern BASF plant mit dem malaysischen Mineralölkonzern Petronas eine gemeinsame Produktion von Spezialchemikalien in Malaysia. Beide Unternehmen hätten eine Absichtserklärung für eine Machbarkeitsstudie unterzeichnet, teilten sie am Montag mit. Die Untersuchung soll im kommenden Jahr vorliegen. Die geplante Investition soll rund eine Milliarde Euro betragen. BASF erklärte, wegen des schnellen Wachstums der Chemie-Märkte in der Region Asien-Pazifik das Spezialchemie-Geschäft weiter ausbauen zu wollen. BASF will bis 2020 etwa 70 Prozent des Umsatzes in der Region Asien/Pazifischer Raum aus dortiger Produktion erwirtschaften. dpa

PRO SIEBEN SAT 1

TV-Konzern kauft Online-Videothek

Der TV-Konzern ProSieben Sat1 übernimmt seine Online-Videothek Maxdome komplett. Wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte, wird die Internetfirma 1&1 ihren Anteil in Höhe von 50 Prozent an die Münchner abtreten. Dem Geschäft muss das Kartellamt allerdings noch zustimmen. Über den finanziellen Rahmen der Aktion wurde zunächst nichts bekannt. Die Sendergruppe hatte das Projekt 2006 gemeinsam mit 1&1 gegründet. Maxdome bezeichnet sich als größte Online-Videothek Deutschlands und bietet derzeit rund 35 000 Titel zum Abruf über das Internet. 1&1 bleibe weiter Vertriebs- und Servicepartner. dpa

RIO TINTO/RIVERSDALE

Milliardenübernahme möglich

In der Bergbaubranche zeichnet sich eine erneute milliardenschwere Übernahme ab. Der britisch-australische Konzern Rio Tinto will den kleineren Rivalen Riversdale für 3,5 Milliarden Dollar kaufen. Im Fokus des Interesses stehen Analysten zufolge die großen Mengen an qualitativ guter Kokskohle von Riversdale. Rio Tinto und Riversdale bestätigten am Montag Medienberichte, dass sie miteinander redeten. rtr

ARRIVA DEUTSCHLAND

Zeitung: Verkauf an Trenitalia

Die italienische Staatsbahn Trenitalia hat einem Zeitungsbericht zufolge das Bieterrennen um die Deutsche-Bahn-Tochter Arriva Deutschland für sich entschieden. Arriva-Deutschland-Chef Frank Engeler habe das Management des Bahn- und Busunternehmens darüber informiert, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte zu dem Zeitungsbericht am Montagabend lediglich, der Aufsichtsrat werde am Mittwoch über einen Käufer entscheiden. Von Arriva Deutschland war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. rtr

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